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Aspidochelone

Aspidochelone - Eine lebende Insel, die schon vielen Seefahrern zum Verhängnis wurde

Eine lebende Insel, die schon vielen Seefahrern zum Verhängnis wurde.

Kategorie: Fabeltiere
Mythologie: religiös
Existenz: mutiert
Lebenserwartung: langlebig
Abstammung: Teufel
Merkmal: neutral
Elementbereich: Wasser
Behausung: ohne festen Wohnsitz

Steckbrief

Aussehen

Die Aspidochelone sieht wie eine Mischung aus einem Wal und einer Riesenschildkröte aus. Auf ihrem festen und zerfurchten Panzer wachen ganze Landschaften. Riesige Bäume und Büsche verzieren die Oberfläche und täuschen das Aussehen einer dichtbewachsenen Insel vor.

Vorkommen:

Nordatlantischer Ozean

Eigenschaften

Die Aspidochelone kann sich tage- und wochenlang einfach nur treibend an der Wasseroberfläche aufhalten. Sie schläft einfach und sieht auf den ersten Blick wie eine ganz normale Insel aus, auf der sogar Vögel ihre Nistplätze haben. Sie ist nicht bösartig und hat keinen Grund irgendjemandem Böses zu wollen.

Wenn eine Aspidochelone im Meer untertaucht, gibt es zunächst Riesige Wellen, die auch durchaus einen Tsunami auslösen können. Doch kann sie so tief hinuntertauchen und dann für eine Weile auf dem Meeresgrund hausen, daß bisher kein Forscher auf ihr Vorhandensein gestoßen ist.

Besonderheiten:

Die Haut der Aspidochelone ist dick und rauh und sieht wie Felsen aus. Sie hat einen unwiderstehlichen süßen Atem, von dem sich Fische und auch Menschen angezogen fühlen. Wenn die Aspidochelone Hunger hat, stößt sie kurz aber heftig ihren Atem aus, der für andere Lebewesen wie ein kleiner Sturm wirkt und wartet nur noch auf ihre Beute, die ihr direkt vor das Maul schwimmt.

Beschreibung

In der mittelalterlichen Kultur und im Bestinarium wird das Aspidochelone als eines der größten Untiere des Meeres beschrieben. Es ist eine Mischung aus einem Wal und einer Riesenschildkröte und lebt in den Ozeanen. Die Panzerschale des Aspidochelone ist mit Bergen, Bäumen und Sträuchern bewachsen, so daß es den Anschein einer Insel hat, wenn dieses Tier an der Wasseroberfläche schwimmt.

Die Legenden besagen, daß viele Seefahrer dieser Täuschung zum Opfer fielen, da sie - froh, inmitten des großen Meeres, eine Insel für einen Landausflug gefunden zu haben, vor Anker gingen. Sie nahmen Lebensmittel und Vorräte mit, um an einem gemütlichen Lagerfeuer den festen Boden unter den Füßen zu feiern. Doch dies sollte sich als großer Fehler erweisen. War das Feuer ersteinmal entfacht, fing die vermeintliche Insel an zu beben und zu wackeln. Voller Panik versuchten die Seefahrer wieder auf die Schiffe und Boote zu flüchten. Doch so mancher ertrank, da das Insel-Ungeheuer sehr schnell unterzutauchen begann, um die Feuer auf seinem Rücken zu löschen.

Bekannt ist diese Kreatur ist auch unter den Namen:

  • Insel-Ungeheuer
  • Jasconius (Fisch)
  • Cetus (Wal)
  • Leviathan
  • Zaratan


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