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Aswang

Die Aswang ist eine philippinische Vampirdämonin, die besonders gerne die Leber ihrer Opfer verspeist.

Die philippinische Vampirdämonin

Kategorie: Geschöpfe der Nacht
Mythologie: asiatisch
Existenz: mutiert
Lebenserwartung: langlebig
Abstammung: Dämonen
Merkmal: böse
Elementbereich: Erde
Behausung: Haus

Steckbrief

Aussehen

Tagsüber ist die Aswang ein junges Mädchen von unübertrefflicher Schönheit. Doch nach Sonnenuntergang verwandelt sie sich in eine alte Frau mit blutunterlaufenen Augen. Unter den Achselhöhlen soll sie kleine Löcher haben, die mit einer magischen Flüssigkeit oder einem ganz besonderen Öl gefüllt sind. Diese Flüssigkeit verleiht ihr Flugtauglichkeit, die die Aswang bei ihren vielfältigen Verwandlungsmöglichkeiten benötigen kann. Außer in menschliche Gestalt erscheint sie gerne auch als übergroße Fledermaus, die gerne auf den Dächern der Städte und Dörfer Ausschau nach Opfern hält. Sie hat eine sehr lange röhrenförmige Zunge, mit der sie erstaunliche Entfernungen überwinden kann.

Vorkommen:

Asien, Philippinen

Eigenschaften

Die Aswang verspeist gerne kleine Kinder, Schwangere und Kranke. Manchmal reicht ihr auch das Blut der Opfer. Indem die Aswang ihre lange röhrenförmige Zunge durch Ritzen im Gebälk schiebt, kann sie zielgenau ihr Opfer ausmachen und mit einem treffsicheren Stich in den Körper, alles Blut heraus saugen. Danach sieht die Aswang zunächst wie eine Hochschwangere aus, da ihr Bauch sich von den Unmengen Blut extrem aufbläht.

Besonderheiten:

Eine Aswang hat zu ihrem großen Appetit auf Blut und ganz besonders der Leber ihrer Opfer auch generell viel Spaß am Töten. Sie kann den Schatten eines Lebewesens auflecken und damit seinen vorzeitigen Tod herbeiführen.

Beschreibung

Die Aswang gehört zu den gefährlichsten Dämonen und ist verwandt mit den Vampiren oder den Guhl. Da sie das tropische Klima bevorzugt ist sie hauptsächlich in Asien ansässig und hält sich dort vorwiegend auf den Philippinen auf. Tagsüber ist sie eine wahre Schönheit und lebt ganz normal, wie alle anderen Menschen, in einem liebevoll geschmückten und reinlichen Haus.

Doch wenn die Nacht kommt, wird sie zur Bestie. Die ganze Nacht sucht sie nach Opfern, die prall gefüllt mit Blut sind. Die Aswang ist als Dämon etwas faul, deshalb wählt sie gerne schwache und wehrlose Blutspender, die ihr die Arbeit nicht unnötig erschweren.

Hat die Aswang erst einmal ihr Opfer überwältigt aber noch nicht getötet, dann bastelt sie zunächst aus Bananenholz ein lebensechtes magisches Abbild von ihm. Als Wechselbalg oder Golem schickt sie dieses Abbild in sein Heim zurück, wo er stark erkrankt und ziemlich bald stirbt. Dem originalen Opfer verbleibt allerdings auch nicht mehr viel Zeit, denn das wird genüsslich in einer gut versteckten Höhle, Stück für Stück von der Aswang verspeist. Die Aswang wendet diese Taktik an, um einer vorzeitigen Entdeckung zu entgehen. Solange das Opfer noch lebt, könnte man es mit Knoblauchsaft einreiben und bei der Aswang Ekel vor diesem Opfer erregen. Für sie wäre die ganze Mahlzeit verseucht und sie würde ihr Opfer keines Blickes mehr würdigen.

Um überhaupt nicht in das Blickfeld einer Aswang zu geraten, ist das Einreiben mit Knoblauchsaft eine gute Schutzvorkehrung.



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