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Gespenst
Körperlose Wesen die um Mitternacht Hochsaison haben
| Kategorie: | Geschöpfe der Nacht |
| Mythologie: | Fantasy |
| Existenz: | feinstofflich |
| Lebenserwartung: | unsterblich, unverwundbar |
| Abstammung: | Menschen |
| Merkmal: | böse, gut, neutral |
| Elementbereich: | Erde |
| Behausung: | Dachboden, Friedhof, Gewölbe, Haus, Schloss |
Steckbrief
Aussehen
Gespenster treten meistens in menschlicher Gestalt auf. Allerdings hat ihr Körper nicht mehr die feste Form eines lebenden Menschen, sondern wirkt eher wie geformter Nebel. Sie sind durchscheinend und sehr blass. Meist haben sie das Aussehen zum Zeitpunkt ihres Todes und mitunter sogar sieht man Verletzungen, die zu ihrem Tod beigetragen haben.
Vorkommen:
weltweit
Eigenschaften
Gespenster zeigen sich nicht jedermann. Oft können sie es selber bestimmen, wer sie sehen kann oder nicht. Ihre Erscheinungsform kann leuchtend hell und wärmend sein, oder auch bedrohlich und kalt. Sie können Gegenstände bewegen und auf sich aufmerksam machen.
Besonderheiten:
Gespenster können können alles Materielle durchdringen, wie Wände, sogar Menschen, Feuer, Erde und Wasser. Sie können ihre Erscheinung ändern und Gutes oder Böses tun. Meist schweben sie schwerelos über dem Boden, doch es wurden auch schon gesittete Geister gesichtet, die sich ganz normal fortbewegt haben.
Gespenster können viel von der Vergangenheit erzählen, doch auch die Zunkunft liegt meist vor ihnen wie ein offenes Buch.
Beschreibung
Für das Gespenst werden auch gerne Begriffe wie Spuk, Ghost, Geist oder übersinnliche Erscheinung verwendet. Allerdings gibt es hierbei schon feine Unterschiede (die ich an anderer Stelle erklären werde). Spontan entsteht meistens bei dem Begriff Gespenst, vor unserem geistigen Auge, ein unförmiges Wesen, das eine Gewandung wie einen Bettbezug trägt. Nur die Augen und der Mund zeigen Öffnungen, mit denen man die Stimmung des Gespenstes erkunden kann. Besonders beliebt ist diese Form der Gespenster als Kostüm bei einer Halloween-Veranstaltung oder beim Fasching.
Doch diese feinstofflichen Wesen können viele Gestalten haben, ja sogar Tiere und Pflanzen können in die Geisterwelt eintreten. Der Grund hierfür ist meistens eine Angelegenheit, die im Leben noch nicht abgeschlossen wurde. Oft erscheinen Gespenster um auf etwas aufmerksam zu machen. Ein Unrecht, daß ihnen oder anderen wiederfahren ist. Hierbei kann es sich um einen unaufgeklärten Mord handeln oder eine Untat, die das Gespenst einst als Lebender selber begangen hat. Dieser Umstand läßt sie leicht zu einer ruhelosen Seele werden, die erst Erlösung findet, wenn die Angelegenheit abgeschlossen wurde.
Viele Gespenster sind an ihren früheren Wirkungsort gebunden. Sie können zwar in Sekundenschnelle von einem Platz zum anderen Wechseln, doch das eigentliche Gelände können sie nicht verlassen. Andere Gespenster hingegen sind frei und ungebunden und können jederzeit an jedem Ort auftauchen. Allerdings ist dies eher seltender der Fall. Typisch für Gespenster ist ihre Erscheinung um Mitternacht zur Geisterstunde. Manchmal müssen sie Jahrzehnte oder Jahrhunderte warten, bis sich endlich ein lebender Mensch blicken läßt, doch haben sie ihn erstmal in ihren Fängen, lassen sie ihn nicht mehr los, bis der Auftrag erfüllt ist.
Eines der bekanntesten Gespenster ist Hui Buh – das Schlossgespenst von Eberhard Alexander-Burgh. In diesem Buch wird genauestens beschrieben wie aus dem Ritter Balduin ein Gespenst mit rasselnden Ketten wurde und wie die Rachegelüste von Hui Buh dafür sorgen, daß er nicht zufrieden den ewigen Schlaf genießen kann.
Im Lesezimmer gibt es auch einen extra Artikel über die Geistwesen
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