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Heinzelmännchen

die Nachfahren der Kobolde und Zwerge
| Kategorie: | Naturvolk |
| Mythologie: | nordisch |
| Existenz: | halbgöttlich |
| Lebenserwartung: | langlebig |
| Abstammung: | Kobolde, Zwerge |
| Merkmal: | gut, hilfsbereit |
| Elementbereich: | Erde, Wald |
| Behausung: | Erdhöhle |
Steckbrief
Aussehen
Ein ausgewachsenes Heinzelmännchen ist ca. 15 cm große und wiegt durchschnittlich 300 Gramm. Es hat normalerweise graue, wissende Augen, doch durch Kreuzungen mit anderen Arten des kleinen Volkes können vereinzelt auch andere Augenfarben auftreten. Das Gesicht ist meist Falten zerfurcht und besonders um die Augen herum haben sich im Laufe der langen Lebenszeit eines Heinzelmännchens viele Lachfältchen gebildet.
Sowie bei einem Heinzelmännchen der Bartwuchs einsetzt, wird jedes einzelne Haar gehegt und gepflegt. Viel schneller als das Kopfhaar wird der Bart hellgrau bis weiß. Da die Heinzelleute viele Jahrhunderte alt werden, sind natürlich die Bärte auch entsprechend lang und voll. Das Gesicht eines Heinzelmännchens ist dem der Menschen sehr ähnlich, eventuell ist die Nase etwas ausgeprägter und wirkt knubbeliger.
Es gibt auch Heinzelfrauen. Im Normalfall sind sie ein kleines bisschen kleiner als die Männchen und wiegen auch etwas weniger. Bei beiden ist jedoch der Körperbau von kräftiger Statur und wirkt sehr wohlgenährt. Ihr typisches Merkmal ist eine spitz zulaufende rote Filzmütze. Die Männchen tragen immer einen Gürtel mit unterschiedlichem Werkzeug umgebunden.
Vorkommen:
Europa
Eigenschaften
Heinzelmännchen sind sehr gutmütig und freundlich und vor allem sehr fleißig. Sie sind handwerklich sehr begabt und tragen immer einen Gürtel mit einer gefüllten Werkzeugtasche bei sich.
Besonderheiten:
Heinzelmännchen sind trotz ihrer Winzigkeit enorm stark und haben siebenmal mehr Kraft als ein Mensch. Das Gehör eines Heinzelmännchens ist ebenfalls extrem gut ausgebildet und seine Ohren kann es wie ein Radarschirm in Richtung Schall bewegen. Außerordentlich fein ist auch der Geruchssinn eines Heinzelmännchens. Ähnlich wie bei den Tieren kann es sich darauf besser verlassen, als auf seine Augen.
Beschreibung
Heinzelmännchen sind, wie auch die Zwerge und Kobolde eine uralte Rasse der kleinen Leute. Man ist sich nicht ganz sicher über ihren Ursprung, doch die Vermutung liegt sehr nahe, dass sie eine Kreuzung aus Zwergen und Kobolden sind. Allerdings ist ihre Natur den Zwergen am ähnlichsten.
Ursprünglich kommen die Heinzelmännchen aus Europa. Sie sind vertreten von Ost nach West in Sibirien bis zur Irischen Atlantikküste und von Nord nach Süd in Skandinavien bis zum Balkan. Da Heinzelmännchen aber bis zu 400 Jahre alt werden können und schon Jahrtausende existieren, haben sie sich wahrscheinlich schon über den ganzen Erdball ausgebreitet. Heinzelmännchen leben in ihren kleinen Familien und wechseln selten ihren Geburtsort, doch es gibt bei ihnen auch hin und wieder mal eine Ausnahme und sicherlich sind schon einige ausgewandert und haben in fremden Ländern ihre Familien gegründet.
Heinzelmännchen können sich nicht unsichtbar machen oder wie ein Spuk mal hier und mal dort auftauchen, aber sie sind sehr flink und verlassen ihre Behausung meist nur bei Dunkelheit. Will man also ein Heinzelmännchen oder eine ganze Heinzelfamilie ausfindig machen und beobachten, so sollte man sich auf eine lange Nacht vorbereiten. Allerdings haben Heinzelmännchen, meist den sechsten Sinn oder das zweite Gesicht. Sie können das Wetter schon lange vor einem Wechsel vorhersagen und sie können weit entfernte andere Familien mittels der Gedankenübertragung oder so etwas ähnliches über bevorstehende Gefahren und Ereignisse informieren. Die Menschen meiden die Heinzelmännchen wo sie nur können, doch es durchaus möglich, dass sie einen bestimmten Menschen in ihr Herz schließen und ihm unbemerkt bei handwerklichen Schwierigkeiten helfen. Oft ergibt sich daraus eine wirtschaftliche Verbesserung für den Menschen.
Die Heinzelfrauen verlassen ganz selten ihren Bau, der meist etwas unter der Erdoberfläche liegt und versorgen die Heinzelkinder. Sie sind sehr begabt für Handarbeiten und schneidern, weben und nähen alle Kleidungsstücke für die ganze Familie. Die Heinzelmännchen hingegen, sind handwerklich äußerst begabt und zimmern, bauen und konstruieren alles was für ein artgerechtes Heinzelleben notwendig ist. Die Heinzelmännchen sind Selbstversorger und kennen sich mit dem Anbau von Früchten, Gemüse und Getreide aus. Sie sammeln auch täglich alle notwendige Nahrung im Wald zusammen und helfen den Tieren in ihrem Umkreis bei Problemen oder Krankheiten. Zusammengefasst kann man bei den Heinzelmännchen sagen, dass sie kleine Wächter der Natur sind und sich nebenbei auch noch als Wildhüter für die Tiere in ihrer direkten Umgebung engagieren.
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Kommentar von Sabine | 20.08.2011
Ein tolles Bild und viel interessante Details. Super!!
Antwort von Fantasyforscherin
Vielen Dank Sabine. Ja, die Forschungen bei den Heinzelmännchen waren wirklich sehr interessant.