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Lamia

Eine wunderschöne Prinzessin verwandelt sich in eine kinderfressende Bestie
| Kategorie: | Menschliche Mischwesen |
| Mythologie: | griechisch |
| Existenz: | mutiert |
| Lebenserwartung: | sterblich |
| Abstammung: | Götter |
| Merkmal: | böse |
| Elementbereich: | Erde |
| Behausung: | Höhle |
Steckbrief
Aussehen
Die Lamia hat den Kopf und Brüste einer Frau. Ihr Körper ist lang und geschuppt wie bei einer Schlange, doch der Körperbau ist eine Mischung aus Mensch und Pferd. Sie hat auch einen Pferdeschweif und die Vorderbeine gleichen den Pratzen eines Bären. Die Hinterbeine allerdings deuten eher auf eine Ziege.
Vorkommen:
Afrika, Lybische Wüste
Eigenschaften
Haß und Neid haben die Sanftmut der einstigen Prinzessin zerfressen. Nun tötet sie aus Leidenschaft sterbliche Kinder und frißt sie auf. Noch lieber verführt sie junge, knackige Männer, um deren Blut zu trinken und sie dann zu verspeisen. In ihrem Verhalten ähnelt sie den Vampiren.
Besonderheiten:
Bei all ihrer Häßlichkeit hat die Lamia eine wunderschöne Stimme und kann damit unwiederstehlich singen. Durch Illusionen kann sie ihre Gestalt verändern und ein anregendes Umfeld erschaffen. Sie gehört zu den schnellsten Fantasiewesen und ist kaum von einer anderen Fantasy Kreatur einzuholen. Eine Lamia kann auf ungewöhnlichste Art nach ihren Opfern Ausschau halten. Sie nimmt ihre Augen aus den Höhlen und dreht sie, über den Kopf haltend in alle Richtungen.
Beschreibung
Es heißt, dass Lamia ursprünglich eine Tochter des Poseidon war und als wunderschöne Prinzessin in Lybien lebte. Zeus verliebte sich in sie und zeugte mit ihr viele Kinder. Die eifersüchtige Göttergattin Hera tötete alle Kinder der beiden und trieb Lamia damit in den Wahnsinn. Lamia der Raserei verfallen, verlor die Fähigkeit zu schlafen und auch ihre Schönheit. Ihr einst so wunderschönes Gesicht verwandelte sich in eine Fratze und ihr Körper bekam die Haut einer Schlange. Ihr Arme wurden zu kräftigen Pranken mit langen Krallen und ihre Beine nahmen die Gestalt von Ziegenbeinen an. Ihr wuchs zusätzlich ein kräftiger Pferdeschweif.
Seit dieser Verwandlung lauert Lamia kleinen sterblichen Kindern auf und frißt sie. Sollte ihr ein schöner Jüngling begegnen so ist sie in der Lage, sich für kurze Zeit wieder zu einer wunderschönen Frau zurück zu verwandeln und in ihren Opfern eine heiße Liebe zu entfachen. Beim Liebesspiel saugt sie dann deren Blut aus und verschlingt sie danach mit Haut und Haaren.
Gerne begibt sich Lamia auch zum Meer und lockt mit ihrem betörenden Gesang Seefahrer an, um sie in den sicheren Tod zu führen.
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Kommentar von - | 17.02.2012
Wie eine Sirene und ein Vampier, auch ein Satyr und eine Zentaure. *grusel*
Antwort von Fantasyforscherin
Ja, finde ich auch! Lamia hat alles in sich, was ein wirklich furchterregendes Fabelwesen braucht.