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Najaden
Wassernymphen, die Hüterinnen der süßen Gewässer
| Kategorie: | Naturvolk |
| Mythologie: | griechisch |
| Existenz: | halbgöttlich |
| Lebenserwartung: | langlebig |
| Abstammung: | Götter |
| Merkmal: | neutral |
| Elementbereich: | Wasser |
| Behausung: | Grotte, Schloss, Unterwasserhöhle |
Steckbrief
Aussehen
Wie alle Nymphen sind auch die Najaden von unvergleichlicher Schönheit. Ihr langes fließendes Haar schimmert in den Farben weiß, grün, blau oder blond. Es ist immer hell und erinnert an einen Wasserfall. Ihr Körperbau ist schlank und sehr geschmeidig. Sie können unterschiedliche Körpergrößen haben und passen sich immer ihrer wässrigen Umgebung an. Selten sieht ihr Körper trocken aus. In den meisten Fällen glitzern zumindest kleine Wassertropfen auf ihrer blassen Haut. Ihre Haut schimmert meist grünlichen, bläulichen oder weißen. Die Farbenvielfalt ist so groß wie die Varianten des Wassers selbst.
Meistens sind die Najaden völlig unbekleidet, da sich dies in ihrem Element anbietet, doch die schamhaften unter ihnen haben Kleiderstücke aus den Materialien der Gewässer an, wie Wasserpflanzen Blätter, kreativ verarbeitetes Schilfrohr oder umschmeichelnde Algen. Wie auch die anderen Nymphenarten schmücken sich die Najaden gerne. Muschelkronen, Diademe aus wunderschönen Flußsteinen und Ketten aus Perlen oder Bernstein sind keine Seltenheit bei den Wassernymphen. Viele Najaden haben eine menschliche Figur, doch nur einen menschlichen Oberkörper und ein Fischschwanz sind genauso gängig.
Vorkommen:
Weltweit
Eigenschaften
Najaden beschützen alle Arten von Süßwasser. Dazu gehören die Flüsse, Bäche, Seen, Quellen, Teiche, Sümpfe und auch Wasserfälle. Es gibt auch ganz speziell ausgebildete Nymphen für die Wasserpfützen, Wasserlöcher und Brunnen. Sie sorgen in der Hauptsache für die Reinheit und Klarheit des Wassers. Mit Hilfe der Menschen, die da oft etwas achtlos sind, hat eine Wassernymphe in der heutigen Zeit sehr viel Arbeit. Nymphen suchen nicht die Gesellschaft der Menschen, doch gerät jemand in Not, in ihrem Element, dann eilen sie im Normalfall zu Hilfe und sind auch recht freundlich dabei. Allerdings sollte man sich nicht in eine Wassernymphe verlieben. Sie flirten leidenschaftlich gerne und meinen es selten ernst. Gebrochene Herzen zieren ihren fast 10.000 Jahre langen Lebensweg.
Besonderheiten:
Najaden sind besonders eitel und können sehr eifersüchtig werden. Nach der Erzählung eines griechischen Dichters – Theokritos war sein Name – hatte die Najade Nomia ein Verhältnis mit einem Hirten namens Daphnis. Dieser war ihr mehrmals untreu und als Nomia es herausfand, strafte sie ihn mit Blindheit. Es heißt auch, dass das Plätschern des Wassers, verursacht durch die Bewegungen der Najaden, Hinweise auf die Zukunft enthält. Doch nur der, der das Plätschern deuten kann, erfährt den Sinn der Prophezeiung. Najaden können auch ihre Gestalt verändern und sich ihrer Umgebung anpassen.
Beschreibung
Najaden oder Naiaden gehören zur großen Familie der Nymphen. Jedoch gehören sie ganz speziell zur Rasse der Wassernymphen für Süßwassergebiete. Najaden lieben es exklusiv und pompös. Ihre Unterwasserwohnungen sind von ausgelesener Eleganz und Bequemlichkeit. Da ihnen automatisch die Schätze von Schiffsunglücken und weggeworfenen Gegenständen gehören, verzieren sie ihre Wohnungen gerne mit den Dingen der Menschen. Besonders wichtige Najaden haben auch das Anrecht auf ein Schloss. Atemberaubende Unterwasser-Architektur zeugt von ihrem erlesenen Geschmack und die einfachste Grotte oder Unterwasserhöhle können sie in eine wahre Zauberwelt verwandeln.
Die Wassernymphen sorgen nicht nur für die Qualität des Wassers, sondern sind auch mit allen Unterwasserwesen befreundet und helfen ihnen bei Bedarf. Fische, Schildkröten, Krabben und Wasserschnecken gehören zu ihren besten Freunden. Wird allerdings ihr Wasser irreparabel verschmutzt oder trocknet aus, dann stirbt auch die Najade. Ihr Leben und die Qualität des Wasser hänge untrennbar zusammen.
Wie alle anderen Nymphenarten auch, lieben die Najaden fröhliche Feste bei Vollmondschein. Gerne geben sie mit ihrer phantastischen Stimme ein fröhliches Liedchen zum Besten. Wassernymphen sind auch hervorragende Musikerinnen und beherrschen mindestens ein Musikinstrument. Virtuos spielen sie auf Harfen, Geigen oder Violinen und bezaubern damit alle Teilnehmer des Festes.
Najaden, heißen als Überbegriff alle Wassernymphen, doch je nachdem welches Gewässer sie beschützen, haben sie ganz spezielle Namen:
- Krenen sind zuständig für die Quellen, die meist in Hügeln entspringen
- Limnades oder Limnatides sorgen für die Klarheit der Seen, Teiche und Wasserlöcher
- Pegaeae lieben den lustigen Lauf der munteren Bäche
- Potameides haben heutzutage viel Mühe mit der Erhaltung der Flüsse
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