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Orks


die kriegerische Monsterkreatur

Kategorie: Menschliche Mischwesen
Mythologie: Fantasy
Existenz: mutiert
Lebenserwartung: langlebig
Merkmal: dumm
Elementbereich: Erde
Behausung: Bergminen, Höhle

Steckbrief

Aussehen

Ein Ork kann zuweilen von seinem Körperbau her sehr stark an einen Gorilla erinnern. Sie sind grobe, wuchtige Geschöpfe, bei denen die Arme etwas zu lang geworden erscheinen. Der Körper wirkt gedrungen und unförmig, da Orks sehr selten aufrecht gehen. Sie haben kurze stämmige Beine, die meist etwas eingeknickt sind. Der wuchtige und verhältnismäßig große Oberkörper ist einfach zu schwer für ein schönes aufrechtes Bein.

Die Haut eines Orks wirkt wie verkohltes Holz. Sie ist fast schwarz und hat tiefe Furchen überall. Der Ork hat einen breiten, vorstehenden Kiefer, der die untere hervorstehende gelbliche Zahnreihe nicht verbergen kann. Die flache nach hinten gehende Stirn und die kleinen schlitzige Äuglein, die allerdings sehr rötlich leuchten können, geben dem Ork nicht unbedingt ein elegantes Aussehen. Zudem ihre Nase kaum im Gesicht auffällt, denn sie ist platt und sehr klein.

Vorkommen:

hauptsächlich Europa

Eigenschaften

Orks sind nicht besonders intelligent. Jedenfalls sehen sie nicht so aus. Außerdem sind sie faul und machen nur das Allernotwendigste, um zu überlieben. Am liebsten stürzen sie sich in Kriegsschlachten und fressen alles, wo einmal Blut durch die Adern gelaufen ist.

Besonderheiten:

Im Zuge der Evolution haben sich auch sanftere Rassen herausgebildet, jedoch sind diese sehr selten und wurden bisher kaum oder gar nicht gesichtet. Orks leben nicht gerne allein und halten sich meist in Rudeln auf. Einen Ork kann man im Kampf nicht töten – er ist viel zu stark. Man kann nur versuchen, ihn zu überlisten, da seine Intelligenz nicht ausreicht um einen guten Trick zu durchschauen.

Beschreibung

Richtig bekannt geworden sind die Orks durch den Schriftsteller J.R.R. Tolkien, der diese Halbwesen gründlich in seinem Werk „Der Herr der Ringe“ beschrieben hat.

Zu aller frühsten Zeiten waren die Orks so etwas wie Wildhüter. Sie beschützten das Edelwild vor Jägern und Wilderern, bis sie selber zu Gejagten wurden. Immer auf der Flucht schlossen sie sich anderen Orks an und mit der Zeit bemerkten sie, dass es sich viel sicherer in großen Gruppen leben läßt. Da die Orks keine gute Ausbildung hatten, haben sie sich auch nicht wirklich weiterentwickelt. Das Jagen und Verteidigen waren ihre Haupttalente und daran hat sich bis heute auch nicht viel geändert.

Irgendwann entdeckte ein bösartiger Eroberer die Kraft und Zerstörungswut der Orks und heuerte sie in seiner Armee an. Da die Orks als Lohn gutes und viel Essen bekamen, waren sie froh über diesen Job und konzentrierten sich nur auf die kriegerischen Auseinandersetzungen mit anderen Völkern. Da ein Ork sich nur dafür interssiert, wie er seine Kraft und seine Aggressionen am besten einsetzen kann, ist seine zweite Leidenschaft das Essen. Wahllos frißt er alles was ihm über den Weg läuft und es kann bei seinem Hunger durchaus auch passieren, daß er seine Artgenossen verschlingt.

Der Ork weiß, daß er nicht zu den hübschesten Kreaturen auf dieser und anderen Fantasy Welten gehört und so hat er sich im Laufe der Zeit zu einem sehr lichtscheuen Geschöpf entwickelt. Ork-Gruppen hausen am liebsten in dunklen Höhlen oder Bergminen. Verirrte Besucher haben sie nicht zu befürchten, denn da die Orks nicht zu den ordentlichsten und saubersten Halbwesen gehören, ist es in ihren Behausungen sehr schmutzig und stinkt abscheulich.



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