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Riesenkrake
Der Gigant der Nordmeere
| Kategorie: | Fabeltiere |
| Mythologie: | alle Kulturen |
| Existenz: | mutiert |
| Lebenserwartung: | langlebig |
| Abstammung: | Evolution |
| Merkmal: | böse, neutral |
| Elementbereich: | Wasser |
| Behausung: | Höhle |
Steckbrief
Aussehen
Die Riesenkrake wird als eine weißfarbene Masse beschrieben, die bei Sonnenschein wie Schnee glänzt. Doch von den uralten Tieren sagt man auch, dass ihr Rücken einen Überzug wie Kies am Sandstrand hat. Ihr Körper und Kopf bildet den Hauptteil dieses Ungeheuers und sieht wie ein mit Wasser gefüllter Ballon aus. Der Körperumfang kann bis zu 200 Meter Umfang betragen.
Die acht Fangarme gehen von der Mitte des Körpers aus und haben jeweils mindestens 250 Saugnäpfe an ihrer Unterseite. Sie winden und verfilzen sich wie ein Schlangenknäul oder zottige ungekämmte Haare. Die Länge eines einzelnen Tentakel kann über 30 Meter lang werden und die Gesamtlänge dieser Bestie bis zu 1500 Metern. Die Riesenkrake hat an ihrem Kopf einen Schnabel wie ein Papagei, die jedes Material zerschneiden kann. Die riesigen Augen dieses Untieres werden mit blaugrün bis leuchtend rot beschrieben. Überlebende schätzen das Gewicht eines Riesenkraken auf ca. 20.000 Kilo.
| Die Riesenkrake wird als eine weißfarbene Masse beschrieben, die bei Sonnenschein wie Schnee glänzt. Doch von den uralten Tieren sagt man auch, daß ihr Rücken einen Überzug wie Kies am Sandstrand hat. Ihr Körper und Kopf bildet den Hauptteil dieses Ungeheuers und sieht wie ein mit Wasser gefüllter Ballon aus. Der Körperumfang kann bis zu 200 Meter Umfang betragen. Die acht Fangarme gehen von der Mitte des Körpers aus und haben jeweils mindestens 250 Saugnäpfe an ihrer Unterseite. Sie winden und verfilzen sich wie ein Schlangenknäul oder zottige ungekämmte Haare. Die Länge eines einzelnen Tentakel kann über 30 Meter lang werden und die Gesamtlänge dieser Bestie bis zu 1500 Metern. Die Riesenkrake hat an ihrem Kopf einen Schnabel wie ein Papagei, die jedes Material zerschneiden kann. Die riesigen Augen dieses Untieres werden mit blaugrün bis leuchtend rot beschrieben. Überlebende schätzen das Gewicht eines Riesenkraken auf ca. 20.000 Kilo. |
Vorkommen:
Noratlantik, skandinavische Nordmeere
Eigenschaften
Die Riesenkrake kann ganz ruhig an der Meeresoberfläche tümpeln und zunächst wie eine unbewachsene Insel aussehen. Je näher man ihr allerdings kommt, wird man von einem äußerst unangenehmen Geruch bergrüßt, den das Ungeheuer ausdünstet. Kraken fressen alles was ihnen in den Weg kommt und unterscheiden hierbei nicht in Lebewesen und totes Material wie Holz und Metall. Doch Menschenfleisch scheint eine Delikatesse für sie zu sein, die sie sich alle paar Jahrhunderte mal gönnen.
Besonderheiten:
Die Riesenkrake ist kaum zu verletzen und damit auch nur sehr schwer zu töten. Harpunen, Speere und Kanonenkugeln durchdringen einfach die Weichteile und hinterlassen kleine Wunden, die sehr schnell wieder zuheilen. Um eine Riesenkrake zu töten benötigt man ausreichend Zeit, um sie mit vielen Geschossen zu verletzen. Einzig die Treffer in Kopf und Körper sind tödlich.
Beschreibung
Einen Riesenkraken bekommt man nicht alle Tage zu Gesicht. Sie sind normalerweise echte Langweiler und schlafen zusammengerollt etliche Jahrhunderte in den unvorstellbarsten Tiefen auf dem Meeresboden. Während sie schlafen halten sie das Maul leicht geöffnet und alleine durch einen Atemzug saugen sie Meereswürmer an, von denen sie sich dann ernähren.
Doch ein Riesenkrake hat ein äußerst empfindliches Gehör. Fährt tausende Meter über ihm ein Schiff über dem Ozean, dann wacht der Riesenkalamar auf und stößt wutentbrannt über die Ruhestörung wie ein Torpedo zur Wasseroberfläche. Er fährt seine windenden Fangarme aus, die die Masten der Schiffe bei weitem überragen und reißt das Schiff mit Mann und Maus in die Tiefe. Matrosen sind allerdings auch für eine Riesenkrake eine Delikatesse und deshalb greift er sich einige von den Seeleuten einzeln mit seinen Fangarmen. Er wickelt seine Arme wie bei einer Seilwinde um den fliehenden Menschen und hebt sich diesen Genuß für ein geruhsames Mal auf dem Meeresboden auf.
Lange wenn die Riesenkrake mit ihrer Beute schon wieder in den Tiefen des Meeres verschwunden ist, können gewaltige Seebeben und Tsunamis entstehen, deren Ursprung den Menschen an der Küste völlig unerklärlich ist.
Verschonte Schiffsreisende haben von Riesenkraken berichtet, die festgeklammert an einem Felsen auf Beobachtungstour waren. Die riesigen Augen leuchteten in der Größe eines mittleren Segelschiffes wie Leuchtfeuer in der Nacht.
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