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Zeus


Der griechische Göttervater

Kategorie: Götter, Griechische Gottheit
Mythologie: griechisch
Existenz: göttlich
Lebenserwartung: unsterblich
Abstammung: Götter
Merkmal: gut, neutral
Elementbereich: Luft
Behausung: Tempel

Steckbrief

Aussehen

Zeus ist ein kräftiger und gut gewachsener Mann mit vollem Haar und einem sehr gepflegten Vollbart. Seine körperliche Größe übertrifft bei weitem die Normalgröße eines Mannes. Aber das ist ja auch nicht verwunderlich, da er ja ein Gott ist. Da er inzwischen ein bisschen in die Jahre gekommen ist, zieren viele Silberfädchen seine einst dunkle Behaarung. Zeus hat ein sehr ansehnliches Gesicht. Es strahlt Vertrauenswürdigkeit und Güte aus. Seine Augen sind graublau und blicken sehr weise. Er kann sehr verführerisch wirken und wendet dies auch gerne beim weiblichen Geschlecht an. Natürlich wirkt sein muskulösen, durchtrainierter Körper auch nicht gerade abschreckend.

Der seriöse und herrschende Zeus trägt eine weiße Tunika, die ihm bis zu den Knien reicht. Als Herrschaftssymbole dienen ihm Donnerkeile und Blitze und natürlich ein Zepter.

Vorkommen:

Griechenland

Eigenschaften

Von seinem Großvater – dem Gott Uranos – muss Zeus die Liebestollheit geerbt haben. Kaum eine Frau ist vor ihm sicher. Sollte Zeus von einer Frau seines Begehrens zurück gewiesen werden, so hindert ihn auch nichts daran es mit List und Tücke erneut zu versuchen. Da Zeus sich in alles verwandeln kann, was vorstellbar wäre, kann man als Frau also auch nicht sicher sein, ob sich hinter einem niedlichen Kuscheltier nicht der liebestolle Zeus verbirgt.

Besonderheiten:

Hauptsächlich ist Zeus ein guter und den Menschen wohlgesonnener Gott. Aber er ist nicht frei von Eitelkeit und persönlichen Bedürfnissen. Zeus hat viele Gesetzte und Regeln aufgestellt, die strengstens von allen Göttern, Halbgöttern und Sterblichen einzuhalten sind. Doch wenn sie Zeus selber im Wege stehen, dann kann es schon sein, dass er diese Regeln mal schnell außer Kraft setzt. Nur das Schicksalsgöttinnen – die Moiren – stehen über Zeus und selbst er kann sich ihren Regeln nicht widersetzen.

Beschreibung

Zeus ist ein Enkel von der Erdgöttin Gaia und dem Himmelsgott Uranos. Seine Eltern sind die berühmten Titanen Rhea und Kronos. Kronos wurde vor allem dadurch berühmt, weil er auf Bitten seiner Mutter Gaia, seinen Vater Uranos entmannte und danach in die Unterwelt, den Hades, verbannte. Kronos befürchtete, dass ihm das gleiche Schicksal durch seinen jüngsten Sohn Zeus auch bevorstand und verschlang vorsichtshalber alle seine Kinder nach ihrer Geburt. Seine Frau Rhea wollte Zeus vor dem Verschlingen retten und gebar ihn heimlich in einer Höhle auf Kreta. Kronos hingegen übergab sie einen in ein Tuch eingewickelten Stein, anstatt ihres Sohnes. Sogleich verschlang Kronos diesen Stein in der Annahme es sei Zeus.

Zeus wurde heimlich von einer Ziege namens Amaltheia gesäugt und wuchs bei den Nymphen Adrasteia und Ide auf. Als er das Mannesalter erreicht hatte kehrte er zurück zu seiner Familie und wurde von Rhea als Mundschenk eingestellt. Zeus gab seinem Vater ein Brechmittel zu trinken und alle seine Geschwister wurden von Kronos erbrochen.

Nun konnte Zeus und seine Geschwister nichts mehr aufhalten, gegen den Vater und dessen Brüder um die Herrschaft auf dem Olymp zu kämpfen. Zehn Jahre sollte dieser Kampf andauern und schließlich gewannen Zeus und seine Geschwister. Die Eltern Rhea und Kronos verbannte Zeus in den Hades, doch da er wohl vor hatte ein gütiger Herrscher-Gott zu werden, begnadigte er seine Eltern und gab ihnen die Herrschaft über das Elysium – der Insel der Seeligen.

Bis heute ist Zeus der uneingeschränkte Herrscher im griechischen Götterhimmel, dessen Wort Allmacht besitzt. Allerdings ist auch Zeus nicht fehlerfrei und besonders seine Vorliebe für das weibliche Geschlecht bringt ihn manchmal in Schwierigkeiten. Doch was für ein Gott wäre er, wenn er damit nicht spielend fertig werden würde.

Seine unzähligen Liebschaften und auch Vermählungen, besonders mit seiner Hauptgattin Hera, sorgen für ein sehr abwechslungsreiches Leben sowohl auf der Erde als auch im Götterhimmel und so trägt Zeus auch für regelmäßigen Nachwuchs bei den Göttern, Halbgöttern und Sterblichen bei. Viele Mischwesen entstehen durch ihn und ebenso grandiose Abenteuer von denen auf diesen Seiten noch berichtet wird.



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Kommentar von Baschtel | 14.02.2012

Rhea wurde nicht in den Tartaros verbannt, was ja auch keinen Sinn ergeben würde; weil sie Zeus gerettet hat.

Antwort von Fantasyforscherin

Hallo Baschtel,

ich bin ganz Deiner Meinung. Rhea in den Tartaros zu verbannen wäre eine sehr ungerechte Strafe gewesen. Doch von Kronos wollte Zeus seine Mutter wohl auch nicht trennen. Er hat die beiden ja dann auch begnadigt und ihnen die Herrschaft über die Insel der Seeligen, Elysium, gegeben. Diese Insel ist das Paradies für die verstorbenen Seelen. (siehe auch Beschreibung des Hades). Somit hat Zeus doch wieder sein gutes Herz und seine Gerechtigkeit bewiesen.
LG die Fantasyforscherin

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