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Das Wörterbuch oder Glossar seltener Ausdrücke der Fantasywelt und Allgemeines
Manchmal tauchen in der Fantasywelt Begriffe und Worte auf, die nicht jeder kennt und die manchmal auch umständlich nachzuschlagen sind. In diesem Wörterbuch der Begriffe, versuche ich alle Wörter zu beschreiben, die nicht oft benutzt werden oder vielleicht den Namen eines Fabelwesens aus einer anderen Sprache erklären.
A
- Akasha-Chronik
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Die Akasha-Chronik stellt eine Art "Weltgedächtnis" dar. Akasha kommt aus dem Sanskrit (alte indische Sprache) und bedeutet "Himmel" oder "Äther". Es ist kein materielles Buch oder schriftliche Aufzeichnungen mit Akasha-Chronik gemeint, sondern ein eher geistiger Ideenpool auf höherer Ebene. Alles was jemals gedacht, gesagt oder getan wurde, gerade getan wird und zuküntig getan wird, soll darin gespeichert sein. Jeder, der in der Lage ist, sich auf diese höhere Ebene zu begeben kann - laut der Mystiker - darauf zugreifen. Also Vorsicht bei guten Ideen oder Erfindungen - es könnte sich immer jemand dort einklinken und sich die Idee schnappen.
- Alp
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Der Alp ist ein nächtlicher Druckgeist, der sich einem Schlafenden auf die Brust setzt und für Atemnot und Alpträume sorgt.
- Altes Testament
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Altes Testament (abgekürzt AT; von lat. testamentum – „letztgültiges Zeugnis“)(auch: Erstes Testament) werden die Heiligen Schriften des Judentums genannt.
Zusammen mit dem Neuen Testament ergibt dies die heutige christliche Bibel. - Amphisbaena
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Die Amphisbaena ist eine geflügelte Schlange mit einem Kopf an jedem Ende. Sie kann sich in beide Richtungen fortbewegen und ist ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. In der Heraldik wird sie auch schon mal als Drache dargestellt.
- Amun
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Amun gilt bei den Ägyptern als Urgott, der zusammen mit seiner Frau Amunet die ägyptisch Welt erschaffen hat. Zunächst als Windgott wurde er später auch der "Herr der Strahlen" genannt. Er brachte das Licht in die Welt und sorgte damit für die Entstehung von Organismen.
- Anubis
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Anubis ist der ägyptische Totengott in der Gestalt eines Hundes oder Schakals. Er wiegt die Herzen der Verstorbenen, um ihre Seelenqualität festzustellen und ist Leiter der Mumifizierungs-Abteilung.
- Apophis
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In der Mythologie der Ägypter gab es jeden Tag einen Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis. Apophis, in der Gestalt einer Riesenschlage, istder Wiedersacher des Sonnengottes Re und kämpft mit ihm die ganze Nacht hindurch, um das Licht des Tages an seiner Erscheinung zu behindern.
- Aspidochelone
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Die Aspidochelone ist eine Mischung aus einer Schildkröte und einem Wal. Allerdings in einer solch beeindruckenden Größe, daß Seefahrer sie gerne mit einer Insel verwechseln. Auf ihrem Rücken wachsen Gebirge und Pflanzen, die eine täuschende Landschaft darstellen.
- Aswang
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Die Aswang ist eine philippinische Vampirdämonin, die nachts den Menschen das Blut aussaugt. Tagsüber ist die Aswang eine wunderschöne, wohlgeformte Frau, die ein ganz normales Leben führt. Doch nachts verwandelt sie sich gerne in eine Fledermaus und fliegt auf die Dächer der Stadt. Dort schiebt sie ihre röhrenförmige Zunge durch das Gebälk und saugt ihren Opfern das Blut aus dem Körper. Sie bevorzugt besonders kleine Kinder.
- Aton
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Aton ist der Sonnengott und überhaupt alleiniger Gott der Ägypter. Jedenfalls hat Pharao Echnaton dies so beschlossen. Allerdings waren sowohl die Götter und die ägyptischen Bürger nicht ganz seiner Meinung und Aton wurde irgendwann wieder Re. Dargestellt wird Aton als Sonnenscheibe, deren Strahlen in vielen Händen enden.
B
- Barghest
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Der Barghest erscheint als ein riesiger schwarzer Hund. Er ist ein blutrünstiges Wesen, das besonders nach schuldbeladenen Seelen sucht. Verbrecher, die einem anderen Wesen etwas zu leide getan haben, werden von ihm verfolgt und öfters auch bis zum Tode gejagt.
- Barometz
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Das Barometz ist ein Pflanzenlamm. Es wächst und reift in einer kürbisähnlichen Frucht heran und quillt dort als goldenes Wollknäul bei seiner Geburt heraus. Da es weiterhin mit seiner Nabelschnur an der Mutterpflanze verwachsen ist, kann es nur Nahrung aus seinem erreichbaren Radius aufnehmen. Ist nichts Nahrhaftes mehr da, dann verhungert es. Sein Blut kann Krankheiten heilen - so heißt es.
- Basilisk
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Der Basilisk ist eines der gefürchtesten Fabeltiere aus dem Mittelalter. Er wird auch als "König der Schlangen" bezeichnet, da sein Leib, dem einer Schlange ähnelt. Sein Oberkörper ist der eines Hahns und seine Füße sind Hühnerkrallen. Doch das gefährliche bei einem Basilisken ist sein Blick. Dieser ist sofort tödlich und verwandelt seine Opfer in Stein.
- Baykok
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Der Baykok ist ein Nachtdämon, der den Tod bringt. Er erscheint den Chippewa-Indianern Nordamerikas und hat sich auf unehrenhafte Krieger spezialisiert. Sein mageres Skelett fliegt nachts über die weiten Wälder und erspäht mit glühend roten Augen auch aus größter Entfernung einen Krieger. Die Leber seiner Opfer sind eine absolute Delikatesse für ihn.
- Benu
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Der Benu ist ein ägyptischer Göttervogel, der ähnlich wie der europäische Phönix im Sonnenlicht verbrennt, um dann später aus seiner eigenen Asche wieder aufzusteigen. In der ägyptischen Mythologie begleitet dieser Vogel die Seelen der Verstorbenen. Allerdings hat er keinen Einfluß auf deren Beurteilung vor dem Totengericht.
- Boggart
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Der englische Boggart gehört zu den Hausgeistern. Allerdings ist er nicht von der liebevollen und führsorglichen Art, sondern ist äußerst unangenehm und meistens auch mutwillig böse. Er quält gerne Menschen und ihre Angehörigen und Tiere. Man sieht es auch schon an ihrem verwahrlosten Aussehen, daß etwas in ihrem Leben nicht richtig gelaufen ist. Einen Boggart könnte man unter Umständen mit einer großzügigen Essensspende oder vernünftiger Kleidung wieder loswerden.
- Brownie
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Die zierlichen kleinen Brownies leben in Schottland und haben etwa die Größe eines Kobolds. Sie sind äußerst scheu, aber lieben es, nachts ihrer Menschenfamilie im Haushalt oder in der Landwirtschaft zu helfen. Ihren Namen haben die schottischen Gesellen aufgrund ihrer braunen Kleidung erhalten. Brownies sind Hausgeister, die in keinster Weise eitel sind und wirklich am liebesten unentdeckt bleiben.
- Bundeslade
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Die Bundeslade enthält die Tafeln mit den 10 Geboten Gottes. Auf der Lade - ein Behälter - sollen zwei Cherubine dargestellt sein. Nachdem die Bundeslade viele Jahre durch die Wüste und andere Gegenden getragen wurde, hat schließlich König Salomon ihr einen schönen Platz im Großen Tempel in Jerusalem gegeben.
C
- Caldarius
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Der Caldarius ist ein Vogel von der Größe eines Pelikans mit schneeweißem Gefieder. Früher erschien er nur Königen und Herrschern. Doch heutzutage hat er auf seiner Besuchsliste auch wichtige Wissenschaftler und bedeutende andere Menschen mit aufgenommen. Er hat sagenhafte Heilkräfte, doch auch seine Magie hat ihre Grenzen. Sowie ein Caldarius von einem Kranken den Blick abwendet ist der unvermeidliche Tod nicht mehr weit. Schaut er ihn allerdings an, so verfärbt sich sein Gefieder grau und er fliegt in die Sonne um die krankmachenden Energien dort wieder abzulassen.
- Cherubim
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Die Cherubim gehöhren zur ersten Triade der Engelchöre und haben den zweithöchsten Rang in der Hierarchie. Sie repräsentieren die Weisheit und Erkenntnis. Verwunderlich ist dies nicht, denn diese Engel schreiben die Chroniken der Welt. Alles was passiert, gedacht und getan wird, notieren sie und ziehen daraus ihre Schlüsse und weiteren Handlungen
- Chimäre
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Die Chimäre ist ein Fabelwesen der besonderen Art. Gleich drei Tiere vereint sie in sich und zeichnet sich durch eine enorme Zerstörungswut aus. Löwe, Ziege und Schlange haben sich zu einem neuen Fantasywesen geformt, das gerne im Flug auf die Erde hinab stößt und mit seinem schwefelhaltigen Atem Dörfer und Felder in Brand setzt.
- Chinesischer Drache Long
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Der chinesische Drache Long gehört zu den Glückssymbolen der Chinesen und sorgt für Fruchtbarkeit und Wachstum. Er ist den Menschen wohlgesonnen und würde sie bei Bedarf auch gegen große Gefahren schützen. Er ist ein gutgelauntes Energiebündel, daß gerne lacht und wie ein Kind im Himmel mit seiner leuchtenden Kugel spielt.
- Crocotta / Zrocotta
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Der Crocotta ist ein gefäßiger Wolfshund, der unheimlich gut die menschliche Stimme imitieren kann. Seine Opfer lockt er ins dichte Gebüsch, indem er sie beim Namen nennt. Dem gerufenen Opfer kommt die Stimme bekannt vor, deshalb folgt er diesem Ruf und findet meistens einen grausigen Tod.
D
- Dämonen
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International betrachtet kann der Dämon nicht einfach als böse abgetan werden. Global handelt es sich hierbei um ein "Geistwesen", dass einst göttlich war. Seine Macht ist unterschiedlich stark und sein Handeln ist immer geprägt von der Kultur in der er erstanden ist. Das Christentum hat aus den Dämonen endgültig böse Wesen gemacht, denn dort handelt es sich meist um gefallene Engel oder Wesen, die vom Teufel oder seinen Abgesandten geschaffen werden.
Im asiatischen Kulturkreis ist der Dämon an sich völlig neutral. Er ist eine höhere Macht, die entweder bestraft oder belohnt. Im Fantasybereich gehört der Dämon eindeutig zu den Bösen.
- Drachen
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Drachen gehören mit zu den beliebtesten Fantasywesen überhaupt. Es gibt sie in fast allen Farben und Formen. Drachen können Feuer speien und große Schätze behüten. Viele von ihnen sind gefährlich und bösartig, doch es gibt auch sehr edle und dem Menschen freundlich gesinnte Arten. Fast alle Kulturen dieser Erde berichten von Drachensichtungen. Hier eine beispielhafte Beschreibung eines Drachen.
- Dryaden
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Dryaden sind Baumnympfen. Sie sorgen sich um Wohlergehen ganz bestimmter Baumarten und ihr Leben ist eng mit dem des Baumes verknüpt. Stirbt der Baum, stirbt auch die Dryade. Sie kann sich völlig mit dem Baum vereinen, aber durchaus auch als menschenähnliches Wesen zwischendurch ihre eigenen Wege gehen.
- Dschinn
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Ein Dschinn ist ein Flaschen- oder Lampengeist. Er gehört zu den niederen Geistern und hat auf irgendeine Art seinen direkten Vorgesetzten verärgert. Zur Strafe wird er geschrumpft und in einer Flasche oder Öllampe eingesperrt. Ein unwissender Finder, der aus Versehen an der Flasche oder Lampe reibt, kann ihn befreien.
E
- Einhorn
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Ein Einhorn ist ein Fabeltier mit dem Körper eines Pferdes, das auf der Stirn ein wertvolles gewundenes Horn trägt. Dem Horn sagt man wundersame Heilkräfte nach. Deshalb wurden Einhörner gerne gejagt und gefangen genommen. Doch dies ist gleichzeitig das Todesurteil dieses edlen Tieres.
- Elfen
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Elfen sind kleine Naturgeister, die den Tanz und die Musik lieben. Sie sollen schon seit Anbeginn der Zeit existieren und sind wichtige Bewahrer der Natur.
- Elohim
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Das Wort Elohim bedeutet auf Hebräisch "Jehova" und bezeichnet auch den Namen Gottes. Der Engelchor der Gewalten wird auch Elohim genannt und dies ist gleichzusetzen mit den "Strahlenden Wesen" oder den "Mächtigen".
- Engel der Gegenwart
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Nach Auffassung der Mystikerin Flower A. Newhouse (1909-1994) stehen die Engel der Gegenwart auf der Entwicklungsstufe zum Erzengel.
- Engelchor
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In der Hierarchie der Engel werden die verschiedenen Abteilungen oder auch Ordnungen genannt, in Chöre eingeteilt. Denn auch wenn die Engel viele verschiedene Aufgaben haben, so ist doch eine die wichtigste: Das Singen und Lobpreisen.
- Erinyen, Erinnyen
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In den griechischen Mythen sind die Erinyen, Erinnyen die Todesrichterinnen in der Unterwelt. Verstorbene Seelen werden strengsten Prüfungen unterzogen, um den richtigen Platz im Hades zu bekommen.
- Erzengel
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Die Erzengel haben direkten Kontakt zu den Menschen. Sie sind Gottes Abgesandte und Boten. Sie unterstützen die Menschen und helfen ihnen den rechten Weg zu finden.
F
- Fee (gute)
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Die gute Fee wird besonders häufig in Märchen mit Happy-End beschrieben. Meist gar nicht als Fee erkennbar, tritt sie oder er in der Gestalt eines ganz normalen Menschen auf. Doch sie hat Zauberkräfte und kann - meistens drei - Wünsche erfüllen.
- Feng Huang
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Der chinesische Feng Huang ist vergleichbar mit dem Phönix. Er ist ein Glücksymbol und zeigt sich in ganz besonderen Fällen bei der Geburt eines bedeutenden Menschen.
- Fürstentümer
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Die Fürstentümer sind der erste Engelchor der dritten Triade. Ihr spezielles Aufgabengebiet ist das Unterstützen von Herrschern, Völkern und Staaten der Erde.
G
- Gabriel - Erzengel
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Der Erzengel Gabriel hat eine sehr wichtige Position in der Hierarchie des Himmels. Er ist der Chef-Botschafter zwischen Himmel und Erde und versorgt die Menschen mit wichtigen Informationen für ihr Seelenheil.
- Gaia
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Gaia ist die griechische Erdgöttin, die aus dem Chaos entstand. Sie ist die Mutter aller Götter und sorgte für eine Vielzahl von weiteren Göttern.
- Gespenst
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Gespenster sind meist schaurige feinstoffliche verstorbene Seelen, die keine Ruhe im Jenseits finden. Sie sind an den Ort ihres Ablebens gebunden und wollen noch eine Aufgabe zu Ende führen.
- Gewalten
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Die Gewalten sind der sechste Engelchor der zweiten Triade. Sie haben die Aufgabe allen Dingen und Lebewesen eine Form zu geben. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist die Verteidigung des Himmels vor den Dämonen.
- Gnom
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Die Gnome haben viel Ähnlichkeit mit den Zwergen und den Kobolden. Sie sind kleine Erdgeister, deren Spezialgebiete das Erfinden von praktischen Maschinen ist und wissenschaftliche Forschungen.
- Golem
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Golems werden von einem Meister der Magie geschaffen, um ihm zu dienen. Ein Golem hat keinen eigenen Willen und führt jeden Befehl kritiklos umgehend aus.
- Greif
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Der Greif ist ein uraltes mythologisches Fabeltier vieler verschiedener Kulturen. Er hat den Rumpf und die Hinterbeine eines Löwen. Der Kopf mit dem ausgeprägten Schnabel ist der eines Adlers. Ebenso die Flügel und Vorderbeine von einem Greif sind die eines majestätischen Adlers.
- Guhl
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Ein Guhl ernährt sich von Leichen und hält sich am liebsten auf Friedhöfen auf. Er ist dem Vampier sehr ähnlich und kann für kurze Zeit seine Gestalt verändern. Ein Guhl zeigt sich immer in verwahrlostem Zustand und hat etwa die Größe eines achtjährigen Kindes.
H
- Harpyie
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Harpyien sind hässliche Riesenvögel mit Frauenköpfen. Sie werden in der griechischen Mythologie erwähnt und gelten dort als Strafmiliz der Götter.
- Hausgeist
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Hausgeister kommen in fast allen Kulturen aller Länder vor. Im Normalfall sind sie den Menschen wohlgesonnen und helfen gerne unsichtbar im Haushalt. Es wird vermutet, dass Hausgeister verstorbene Ahnen sind.
- Heinzelmännchen
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Heinzelmännchen, sind kleine fleiße Wesen, die den Zwergen sehr ähneln.
- Herrschaften
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Als Herrschaften wird der erste Engelchor der zweiten Triade bezeichnet. Sie sorgen für das Leben und den Lebenskreislauf aller Dinge und Lebewesen. Außerdem überwachen die Herrschaften die korrekte Ausführung aller Auträge die der Himmel bestimmt.
- Hexen
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Typisch für Hexen ist das Wissen um magische und übernatürliche Kräfte. Gerne belegen sie ihre Opfer mit einem Fluch, der nur sehr schwer wieder zu lösen ist. Es gibt viele verschiedene Arten von Hexen - eine davon ist die böse Hexe Malefica.
- Hippokamp
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Das Hippokamp ist ein Meerestier, dass besonders den griechischen Göttern als Zugpferd für Kutschen unter Wasser dient. Kopf und vorder Körper sind von einem Pferd und ab der Mitte läuft der Körper in einen Fischschwanz aus.
K
- Kabbala
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Die Kabbala ist eine uralte, zunächst mündliche Überlieferung der jüdischen Mystiken. Später wurde sie schriftlich festgehalten. Ganz grob handelt es sich bei der Kabbala um die Vorstellung Gott so nahe wie möglich zu sein und sein Wirken und Schaffen zu verstehen. Dabei greift man auf Zaubersprüche und mathematische Formeln und innigsten Glauben zurück.
L
- Legende
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Eine Legende ist eine schriftlich überlieferte Geschichte. Sie ist ähnlich wie ein Märchen geschrieben und beinhaltet teilweise religiöse, biblische Erzählungen. Oft enthält eine Legende eine geschichtliche Tatsache, in der gerne Heilige eine große Rolle spielen, doch die Quelle der Legende ist selten auszumachen.
M
- Mani
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(* 14. April 216 in Mardīnū in der Gegend von Seleukia-Ktesiphon; † 14. Februar 276 oder 26. Februar 277 in Gundishapur) war der Gründer der nach ihm benannten Religion Manichäismus, die viele Anhänger von Europa bis Asien hatte. siehe hierzu auch den Artikel Dämonen-Schattenwesen.
- Manichäismus
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Der Manichäismus besteht aus christlich-gnostischen, buddhistischen und zoroastischen Elementen. Die Grundlage dieser Religion ist der Glaube an den Dualismus von "Licht und Finsternis" oder auch "Oben wie Unten".
- Märchen
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Märchen sind meist völlig frei erfundene Geschichten, die von Helden, Fantasie Wesen, Schurken und unglaublicher Magie berichten. Im Gegensatz zu Legenden und Sagen sind sie weder zeitlich noch örtlich eindeutig und dienen hauptsächlich zur Unterhaltung von Kindern und Erwachsenen. Jedes Land und jeder Kulturkreis hat seine Märchen und sie sind völlig unabhängig von Religion und Politik.
- Merkaba
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Die Merkaba ist in der jüdischen Mystik der Wagen des Himmelsherrschers. Außerdem besagt die jüdische Mystik, das man mit der Merkaba durch Zeit und Raum reisen kann. Obwohl sich diese Vorstellungen über 1000 Jahre halten konnten wurden die Vorstellungen über die Merkaba später von der jüdischen Kabbala abgelöst.
- Mythos
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Unter einem Mythos oder einer Mythen-Geschichte versteht man Erzählungen die sowohl Wahrheit als auch Fantasie enthalten können. Meist liegen die Geschichten schon so lange zurück und wurden sowohl schriftlich als auch mündlich überliefert, daß man sie nicht mehr rekonstruieren und wissenschaftlich untersuchen kann.
Mythen enstanden meist bei der Weitergabe aus Kulturen, die viele Götter verehrt haben und diesen viele übernatürliche Kräfte zugesprochen haben.
S
- Sagen
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Sagen beruhen grundsätzlich auf mündlichen Überlieferungen. Es sind meist kurze Erzählungen, die von fantastischen Wesen und Begebenheiten handeln. Dennoch ist oft ein großer Wahrheitskern enthalten, der einfach nur sehr phantastisch ausgeschmückt wurde mit der Zeit. Auch von Sagen ist der Urheber kaum zu ermitteln.
- Schemhamphorasch
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Eine Gruppe von 72 Engeln wird als "die Schemhamphorasch" in den jüdischen heiligen Schriften bezeichnet. Jeder dieser Engel hat einen Namen und ihre Aufrufung erfolgt in magischen Riten, um die tonalen Schwingungen, die sich bei der Aufrufung ergeben, in mächtige Zauberkräfte zu kanalisieren.
T
- Todesengel
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Todesengel haben je nach Kultur eine leicht unterschiedliche Bedeutung. Zum einen bringen sie bestimmten Menschen oder Fantasywesen ganz gezielt den Tod und arbeiten mit den bösen Mächten zusammen. Zum anderen holen sie die bereits verstorbenen Seelen und führen sie in die Unterwelt oder in den Himmel.
- Triade
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Eine Triade - in Bezug zur Engelhierachie - beinhaltet drei Gruppen von Engelchören. Diese drei Gruppen haben eine gemeinsame übergeordnete Aufgabe, aber jede einzelne Gruppe hat auch zusätzlich ganz bestimmte Aufgaben.
Die insgesamt neun Engelchöre sind in drei Hauptgruppen unterteilt:
- Die erste Triade
Engel der ersten Triade haben hauptsächlich die Funktion von Beratern und Denkern. Sie planen und überlegen, welches die besten Wege und Möglichkeiten sind, das Universum so gut wie möglich zu organisieren.
Zu ihrer Gruppe gehören die » Seraphim, » Cherubim und die » Throne.
Diese Gruppe sitzt im Himmel neben Gottes Thron und hat keinen direkten Kontakt zu den Menschen. In einer Firma wären sie der Vorstand. - Die zweite Triade
Die Engel, die zur zweiten Triade gehören haben hauptsächlich organisatorische Aufgaben. Sie müssen dafür sorgen, daß die Überlegungen der ersten Triade umgesetzt werden und alles ordnungsgemäß abläuft. Man könnte sie auch als Vermittler zwischen Himmel und Erde sehen. Von der ersten Triade bekommen sie die Aufträge und geben diese an die dritte Triade zur Ausführung weiter.
Zur zweiten Triade gehören die » Herrschaften, »Mächte und » Gewalten.
Diese Gruppe hat ihren Arbeitsbereich zwischen der himmlischen und der irdischen Welt. Sie haben keinen direkten Kontakt zu Gott - aber auch keinen direkten Kontakt zu den Menschen. In einer Firma wären sie das mittlere Management - die Abteilungsleiter. - Die dritte Triade
Die Engelgruppen der dritten Triade stehen in Dienste der Menschen und sind die Boten Gottes. Diese Engel haben direkten Kontakt zu den Menschen und setzen alles um, was ihnen von oben aufgetragen wird.
Zur dritten Triade gehören die » Fürstentümer, » Erzengel und » Schutzengel.
In einer Firma wären sie die Mitarbeiter.
- Die erste Triade
W
- Wechselbalg
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Ein Wechselbalg ist ein Kind dämonischer oder geisterhafter Herkunft. Die eigentlichen Eltern tauschen dieses Kind mit dem richtigen Kind eines Menschen aus und hoffen, auf diese Weise Anteil an der menschlichen Seele zu erlangen. Oft zeigen Wechselbälger Mißgestaltungen oder extreme Teilnahmslosigkeit. Die Mutter eines Menschenkindes kann sich durch Amulette und Talismane vor einem Tausch schützen, der meist direkt nach der Geburt erfolgt. Einen Wechselbalg kann man an seinem fast unstillbaren Appetit erkennen und seiner eingeschränkten Weiterentwicklung erkennen. Bringt man einen Wechselbalg zum Reden oder Lachen, wird er meist ganz schnell von seinen dämonischen Eltern wieder zurückvertauscht. Besonders die Aswang nutzt gerne die Möglichkeit durch Wechselbälger an echte Menschenkinder heranzukommen.
- Wiedergänger



























