Barghest

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Barghest Steckbrief

Der todbringende Dämonen-Hund

Der Barghest ist ein riesiger schwarzer Dämonen-Hund aus der keltischen Mythologie. Er ist ein Rächer- und Schicksalshund und treibt seine Opfer gerne in den Tod. Mit rotglühenden Augen sucht er gezielt nach schuldigen Seelen, um sie erbarmungslos zu bestrafen.


Kategorie: Gruselwesen
Mythologie: Kelten
Existenz: mutiert
Lebenserwartung: sterblich
Abstammung: Dämonen
Merkmal: rachsüchtig
Element: Erde
Elementbereich: Gebüsch, Wald
Behausung: Friedhof, Höhle, Gebüsch
Vorkommen: Nordengland

Eigenschaften des Barghest

Aussehen des Barghest

Der Barghest ist ein riesiger schwarzer Dämonen-Hund mit zotteligem Fell. Er kann die Größe eines Kalbes erreichen. Besonders auffällig sind seine glühend leuchtenden Augen. Intensives Rot oder hypnotisierendes Grün strahlt seinen Opfern aus den Augen entgegen. Noch fürchterlicher sehen allerdings seine gigantischen Reißzähne aus. Sie schimmern gelblich aus aus seinem stinkenden Rachen heraus und zeigen sich eindeutig als todbringende Waffe. Doch auch mit seinen greifvogelähnlichen großen Klauen, bleibt dem Betrachter kein Zweifel, einen Angriff durch den Barghest überleben zu können.

Lebensart des Barghest

Der Barghest ist ein blutrünstiges Wesen, das besonders nach schuldbeladenen Seelen sucht. Verbrecher, die einem anderen Wesen etwas zu leide getan haben, werden von ihm verfolgt und öfters auch bis zum Tode gejagt.

Besonderheiten des Barghest

Es gibt mehrere Arten von schwarzen Hunden. Die bekanntesten sind der Hund von Baskerville, der Black Shuck, der teuflische schwarze Hund im allgemeinen und hin und wieder wird auch der Animagus. Der Barghest gehört zu den Rächern und kann auch durchaus seine Gestalt ändern. Dies kommt jedoch sehr selten vor.

Besonders gerne hält er sich an der Schwelle zum Tod und der Unterwelt auf. Er lässt verwirrte Seelen gerne in dieses Reich eintreten, jedoch achtet er mit höllischer Sicherheit darauf, dass keiner diesen Bereich wieder verlassen kann. Es heißt, dass er sich auch hin und wieder ohne Kopf zeigt oder gar über dem Boden schwebt.


Beschreibung Barghest

Über den Barghest gibt es einige Augenzeugenberichte, die hauptsächlich aus dem nordischen bzw. nordenglischen Raum stammen. Oft wird er als Schicksalshund oder Geisterhund in der keltischen Mythologie beschrieben, der dem Wesen, dem er erscheint, den Tod bringt. Er ist ein Omen für das Böse und Unheil. Meist taucht dieser Dämon bei Gewitter und Sturm auf und zeigt sich bevorzugt auf Friedhöfen, alten Hinrichtungsplätzen, Straßenkreuzungen, dunklen Wäldern und einsamen Seitenwegen. Seine Behausung ist meist ein gutes Versteck in einer solchen Gegend und besonders gerne lautert er dort verirrten Reisenden auf.

In einem Bericht von 1577 erzählt ein Pfarrer von einem plötzlichen Überfall eines schwarzen Hundes in seiner Kirche. Es herrschte ein schreckliches Gewitter und viele Menschen suchten Schutz, als plötzlich das große Kirchenportal aufschwang und ein wilder großer schwarzer Hund in den Kirchensaal stürmte. Er brach zwei knienden Männern, die im Gebet versunken waren, die Hälse und streifte einen weiteren Mann, dem er schreckliche Verbrennungen durch einen Biss in den Rücken brachte. Das Opfer schrumpfte zusammen – aber starb nicht an den Verletzungen.

Nur durch eine schuldfreie Seele kann man sich vor diesem gewalttätigen Dämonen-Hund schützen. Es besteht auch die berechtigte Annahme, dass der Barghest ein Abgesandter des Teufels ist. Er verfolgt die Abtrünnigen der Dämonen-Legionen und bringt ihnen einen qualvollen Tod.

Der Barghest wird auch Bargtjest, Bo-guest oder Bargest genannt.


Weitere Informationen zum Barghest


Kommentar von Wireboundrefill |

Wie könnte man denn solche Barghest Hunde oder auch schwarze Hunde besiegen? also wenn man gegn sie kämpft, wie kann man sie töten? Ist das denn möglich diese Tiere zu töten?

Antwort von Fantasyforscherin

Hallo Wireboundrefill! Vielen Dank für Deine Frage - eine sehr interessante Frage übrigens. Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand ist es überhaupt nicht möglich einen schwarzen Hund zu töten, da  er ein Wesen der Hölle oder des Teufels ist. Das Gute daran ist ja eigentlich, dass er nur nach schuldbeladenen Seelen sucht und sie verfolgt. Wer also keinem anderen Wesen oder Menschen etwas Böses getan hat, braucht auch den Hund nicht zu fürchten. wink 

Es wäre aber durchaus eine Überlegung wert, ob man während einer Verfolgung seine Sünden und Taten bereuen könnte. Nach meiner Auffassung müßte der Hund dann mitten in der Heimsuchung wieder verschwinden.

Kommentar von Dieter Harald Schelter |

Es wird hier geschrieben, dass man sich nur durch eine schuldfreie Seele vor diesem Geisterhund schützen kann. Aber es hat doch jeder schon mal was unrechtes getan. - Gibt es überhaupt Menschen mit einer schuldfreien Seele?

Übrigens gefällt mir dieser Artikel sehr gut. Das könnte ein wunderbar gruseliger Gegenspieler in meiner Geschichte werden.

Antwort von Fantasyforscherin

Ja, schuldfrei ist bestimmt kein Mensch, der ein halbwegs normales Leben führt. Aber es kommt mit Sicherheit darauf an, welche Schuld man auf sich läd. Eine die durch das "normale" Leben entsteht ist sicherlich nicht so schlimm, wie eine gezielt ausgeführte Schuldtat (z.B. kriminell)

Kommentar von Agathe |

'n gaaaaanz nettes, braves Hündchen.

Feines Hündchen...

Aaaaaaah!

Eine wirklich interessante Kreatur.

Antwort von Fantasyforscherin

Agathe .... ich dachte mir schon, daß Dir dieser Hund auch gefällt wink

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