Vampir

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Vampir Steckbrief

Blutrünstige Untote mit den uvorstellbaren Kräften

Vampire sind blutsaugende Untote aus der slawischen Mythologie. Sie werden auch Wiedergänger genannt, weil sie als normale Menschen sterben und kurz danach als Untote wieder auferstehen. In den weltweiten Mythologien sind Vampire mit unterschiedlichen Namen auch bekannt. Die gefährlichen Blutsauger haben unvorstellbare Kräfte und Fähigkeiten.


Kategorie: Gruselwesen
Mythologie: Alle Kulturen
Existenz: magisch
Lebenserwartung: unsterblich
Abstammung: Dämonen
Merkmal: böse, gut, neutral
Element: Erde
Elementbereich: Erdoberfläche
Behausung: Friedhof, Gewölbe, Haus, Keller, Sarg
Vorkommen: Weltweit

Eigenschaften eines Vampir

Aussehen eines Vampir

Ein Vampir sieht auf den ersten Blick wie ein ganz gewöhnlicher Mensch aus. Er kann sowohl weiblich als auch männlich sein. Doch sieht man genauer hin, kann man erkennen, dass Vampire ungewöhnlich bleich aussehen und kein Blut unter ihrer Haut fließt. Nur ihre Lippen sind voll und von tiefem Rot.

Besonders wenn ein Vampir in Angriffsstellung ist, zeigt er ein gewaltiges Gebiss, dessen ganz besonderes Merkmal die starken und langen Eckzähne sind. Wie bei einem Raubtier sind diese oberen Eckzähne viel länger als die anderen Zähne. Die Augen haben einen bannenden Blick und sind meist von sehr dunkler Farbe. Vampire können jede Haarfarbe, jede körperliche Größe und jedes Alter (dem Aussehen nach) wie ein lebender Mensch haben.

Lebensart eines Vampir

Vampire sind blutrünstig und lauern nachts ihren Opfern – meistens Menschen – auf. Sie schlagen ihre Eckzähne gerne direkt in die Halsschlagader, da hier der Blutfluss am stärksten ist und der Vampir sich schnell und ohne lange Vorbereitung seinen Lebenssaft – das Blut – heraus saugen kann. Vampire sind nachtaktiv und schlafen tagsüber meist in tiefen Gewölben oder in einem Sarg, da Sonnenlicht für ihre Gesundheit nicht förderlich ist.

Besonderheiten eines Vampir

Ein frisch gestärkter Vampir verfügt über unvorstellbare Kräfte. Er kann Wände hinauf laufen und ein Vielfaches seines eigenen Körpergewichts stemmen oder tragen. Seine Eckzähne kann er bei Bedarf ein- oder ausfahren und ist ein Meister der Verwandlung. Es wurden schon Vampire gesichtet, die sich in Fledermäuse, Raben oder sogar Wölfe verwandelt haben. Einen Vampir erkennt man immer dann, wenn man persönlich mit ihm vor einem Spiegel steht, denn Vampire haben kein Spiegelbild.


Beschreibung Vampir

Seit wann es die Vampire gibt, ist nicht bekannt. Im südeuropäischen Raum wurden sie erstmals im 17. Jahrhundert als Untote Wiedergänger beschrieben. Weltweit gibt es aber viele Dämonen, die fest in der Mythologie verankert und sehr eindeutig als blutsaugende Vampire definiert sind. Ein Beispiel ist die philippinische Aswang.

Vampire werden schon in einer Überlieferungen aus dem Jahr 1672 erwähnt. Ein Bauer aus Kroatien soll - frisch verstorben - wieder aus seinem Grab geklettert sein und mit seinem Blutdurst ein ganzes Dorf terrorisiert haben.

Graf Dracula der prominente Vampir

Der bekannteste aller Vampire und vielleicht auch der Urvater der noch heute existierenden modernen Vampire ist mit Sicherheit Graf Dracula. Ausführlich wurde über ihn in dem erstmals 1897 erschienen Roman: « Dracula » von Bram Stoker berichtet. Die Geschichte beginnt in Transsilvanien wo Graf Dracula in einem Schloss wohnt und von dem Londoner Rechtsanwalt, Jonathan Harker, aufgesucht wird, um den Vertrag eines Hauskaufes in London abzuschließen.

Mr. Harker entdeckte nach und nach alle Eigenarten der Vampire, denn Graf Dracula lebte nicht alleine in seinem Schloss. Es wurden 49 zusätzliche Särge neben dem gräflichen erwähnt. All diese Vampire, sowohl die männlichen aber ganz besonders die weiblichen, hatten es auf das Blut von Mr. Harker abgesehen, doch Graf Dracula bestand auf sein Vorrecht als Führer, diesen Mann für sich zu beanspruchen. Mr. Harker gelang die Flucht aus dem Schloss, doch etwa einen Monat später wurde in London von der Ankunft eines Geisterschiffes gesprochen. Kein einziges Besatzungsmitglied war an Bord gesehen worden. Doch wie später durchsickerte, waren 50 Särge auf dem Schiff, die nun überall in London verteilt irgendwo untergebracht worden waren.

Vampire breiten sich in der ganzen Welt aus

Seit diesem Zeitpunkt begann die nationale und internationale Verbreitung der Vampire. Die internationale Bootsmannschaft wurde von den Vampiren auf der Überfahrt als “Nahrungsquelle” genutzt. Völlig ihres Blutes beraubt wären die armen Matrosen und Offiziere nun nur noch Ballast und Unrat für die Vampire gewesen, also beschlossen diese, die Seefahrer mit ihrem eigenen Blut wiederzubeleben und ihnen dadurch wenigstens als Untote wieder die Reise ins Heimatland zu ermöglichen.

In London selber gab es plötzlich sehr viele ungeklärte Todesfälle und die meisten Opfer hatten eine Bißwunde mit zwei Einschlüssen am Hals. Man wurde aufmerksam und mit Hilfe der Erklärungen von Augenzeugen kamen die Behörden zu dem Ergebnis, dass dies das Werk der blutsaugenden Vampire war. Die Jagd begann und viele Vampire fürchteten ihre Unsterblichkeit zu verlieren, denn die Jäger wurden immer raffinierter und entdeckten die richtigen Mittel die zur Vernichtung der Vampire notwendig waren.

Vernichtungsstrategien für Vampire

Zunächst gab es da die einfachen Möglichkeiten, die zur reinen Abwehr und Verteidigung dienten. Knoblauch, Kruzifixe und Weihwasser. Diese relativ harmlosen Waffen, konnten einen Vampir kurzfristig zurückhalten, aber ihm nicht wirklich dauerhaft schaden, denn Vampire verfügen ebenso über unglaubliche Selbstheilungskräfte. Die Wunden heilen wieder in sekundenschnelle.

Wirklich gefährlich wird es für einen Vampir wenn Waffen aus Silber zum Einsatz kommen. Messer, Dolche oder auch Silberkugeln – abgefeuert aus einer Schusswaffe. Der Holzpflock, durch das Herz gebohrt, bedeutet unwiederbringlich das Ende. Ein abgeschlagener Kopf und das Eintauchen in Sonnenlicht hat für den Vampir den gleichen Erfolg wie der Holzpflock – alles führt dazu, dass er zu Staub zerfällt und nie mehr sein Unwesen treiben kann.

Die Vampire begannen sich Sorgen über ihr Geschlecht zu machen und befürchteten, dass sie aussterben könnten. Also sahen sie keine andere Möglichkeit als viele ihrer Opfer mit deren eigenem Blut in die Welt der Untoten zu befördern. Dies hatte auch den angenehmen Nebeneffekt, dass in London nicht mehr so viele Leichen herumlagen.

Da Vampire viele hundert Jahre alt werden können – und bisher gibt es keinen Bericht über einen Vampir der aus Altersschwäche gestorben ist – ist es also nicht erstaunlich, dass Frauen wie "Buffy – die Dämonenjägerin" und andere Personen, die zur Vernichtung von Vampiren beitragen wollen, noch nicht arbeitslos geworden sind.


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