Amphisbaena

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Amphisbaena Steckbrief

Der zweiköpfige Schlangendrache

Die Amphisbaena ist ein griechisches Fabelwesen. Ein Schlangendrache mit zwei Köpfen, der sich wie ein Rad fortbewegen kann indem er sein eigenes Schwanzende ins Maul nimmt. Entstanden ist die Amphisbaena als Perseus mit dem enthaupteten Kopf der Medusa über die lybische Wüste flog.


Kategorie: Fabelwesen
Mythologie: Griechen
Existenz: mutiert
Lebenserwartung: sterblich
Abstammung: Götter
Merkmal: böse, giftig
Element: Erde
Elementbereich: Wüste
Behausung: Sandloch
Vorkommen: Afrika, Lybien

Eigenschaften der Amphisbaena

Aussehen der Amphisbaena

Die Amphisbaena hat zwei Köpfe, wobei einer normal positioniert ist, der andere am Ende des Schwanzes. Die Köpfe haben das Aussehen eines Drachen mit glühenden Augen, scharfen Reißzähnen und seitlich Hörnern. Meist wird die Amphisbaena als Drache oder eine Schlange geschildert mit lederartigen kleinen Flügeln. Farblich variieren die überlieferten Beschreibungen von hellen Braunrot-Tönungen bis schillernden Grüntönen. Ihr geschuppter Körper zeigt interessante Muster. Sie hat kurze kräftige Beine, die sehr stark an Hühnerkrallen erinnern.

Lebensart der Amphisbaena

Die Amphisbaena kann sich auf viele Arten fortbewegen. Im Wasser schlängelt sie sich wie eine Schlange, in der Luft gleitet sie wie ein Drache. Wenn sie sich mit ihrem vorderen Kopf in den Schwanz beißt, bildet ihr Körper ein Rad und sie rollt mit unheimlicher Geschwindigkeit auf ihr Ziel zu. Ihre Zähne sind giftig und bei Vollmond kann ihr Blick tödlich sein.

Mit ihren zwei Köpfen kann das Tier in beide Richtungen sehen und wenn der eine Kopf schläft, hält der andere Wache.
Das Vorkommen der Amphisbaena ist weitverbreitet und mit ihren Artgenossen lauert sie gerne arglosen Tieren oder vorbeikommenden Reisenden auf. Vorzugsweise lebt sie gerne in der lybischen Wüste, doch auch Steppen und Savannen kommen ihr nicht ungelegen.

Besonderheiten der Amphisbaena

Von der Haut der Amphisbaena wird gesagt, sie ist ein wirksames Mittel bei Erkältungen und Frostbeulen. Schon im Mittelalter erkannte man, daß der Verzehr ihres Fleisches verführerisch wirkt und viele Liebhaber des anderen Geschlechts anzieht. Besonders bei Frauen, die unter Kinderlosigkeit leiden, kann eine tote Amphisbaena um den Hals gelegt, dieses Problem sehr schnell lösen. Wird der Körper allerdings um einen Baum gebunden erleichtert er das Fällen, da das Baumholz porös und trocken wird.


Beschreibung Amphisbaena

Die Amphisbaena ist ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. Entstanden ist die Amphisbaena als Perseus mit dem enthaupteten Kopf der Medusa über die lybische Wüste flog. Noch ganz frisch tropfte ihr Blut in den Sand und traf eine normale Wüstenschlange. Kurze Zeit später wuchs der Schlange am Schwanzende ein weiterer Kopf, Flügel brachen hervor und es entwickelten sich zusätzlich die kurzen Hühnerkrallen.

Die Amphisbaena kann sich in alle Richtungen fortbewegen und erschwert somit ihren Angreifern die Jagd. Sind keine lebenden Wesen greifbar, ernährt sich die Amphisbaena ebenso gerne von Ameisen und herumliegenden Leichen.


Weitere Informationen zur Amphisbaena


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