Phoenix

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Phönix Steckbrief

Der unsterbliche Vogel aus der Asche

Der Phönix ist ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. Dieser Lichtvogel verbrennt im Feuer und wird bei Sonnenaufgang neu geboren. “Wie Phönix aus der Asche” hat ihn zu einer Legende der Sprichwörter gemacht.


Kategorie: Fabelwesen
Mythologie: Griechen
Existenz: magisch
Lebenserwartung: langlebig
Abstammung: Götter
Merkmal: gut
Element: Luft
Elementbereich: Wolken, Baumwipfel
Behausung: Nest
Vorkommen: Indien, Lybien, Ägypten, Arabien, Assyrien

Eigenschaften des Phönix

Aussehen des Phönix

Der Körper des Phönix ähnelt einem Adler oder Kranich. Am Hals hat er goldene Federn, die den Sonnenstrahlen gleichen. Die Flügel und das Federkleid sind gold- und purpurfarben und der Schnabel ist durchsichtig wie Glas. Die Augen sehen wie Edelsteine aus und funkeln mit unbeschreiblichem Glanz.

Die Federfarben des Phönix werden - je nach Quelle - unterschiedlich beschrieben. Ein pflaumenfarbenes Federkleid wird erwähnt. Auch die Schwanzfedern sind mal scharlachrot, azurblau oder rosafarben. Vielleicht wäre die einzig einleuchtende Antwort darauf: Auch ein Phönix ändert mal die Kleiderfarbe bei einem neuen Lebenszyklus.

Lebensart des Phönix

Der mythische Vogel Phönix ist ein weltweit äußerst beliebtes Fabelwesen. Ein Phönix hat etwa eine Lebensspanne von 500 Jahre, manchmal auch 1461 oder gar 12954 Jahre. (Verschiedene Quellen weichen bei der Angabe der Lebenszeit ein bißchen von einander ab.)  Von ihm ertönt ein betörender Gesang und sein Charakter ist äußerst friedfertig. Er ernährt sich von Tau und lebt in Nestern auf den höchsten Bäumen im fernen Osten – im Land der Morgenröte.

Besonderheiten des Phönix

Nach jedem Lebenszyklus verbrennt der Phönix und steigt bei Sonnenaufgang neu geboren aus seiner Asche auf. Es gibt jeweils immer nur einen Phönix auf der Welt. Die Feder eines Phönix soll den Finder unsterblich machen.


Beschreibung Phönix

Der Phönix ist ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. Der griechische Name Phönix bedeutet “purpurrot” und gibt wohl einen Hinweis auf die Farbe der Federn. Die Herkunft des Lichtvogels ist allerdings nicht ganz eindeutig geklärt.

Ursprünglich soll er wohl aus Ägypten oder Arabien kommen und ist dann nach Phönizien (heute: Libanon und Syrien) gezogen.

Es heißt, dass der Phönix nach Ende seines Lebenszyklus – meistens sind es 500 Jahre, in den Libanon fliegt und dort würzige Kräuter wie Myrrhe, Zimt und Weihrauch sammelt. Diese trägt er dann in die Wüste und errichtet sich auf einer Dattelpalme einen Scheiterhaufen. Beim nächsten Morgengrauen, entzünden sich die Öle dieser Kräuter und der Phönix läßt durch kräftiges Flügelschlagen ein Feuer daraus erwachsen. Mitten in dem Feuer sitzend, verbrennt er selbst zu Asche.

Nach drei Tagen ist bei Sonnenuntergang zunächst ein Wurm im Nest zu finden, dem bis zum nächsten Sonnenaufgang Flügel gewachsen sind. Als neuer prachtvoller Phönix erhebt er sich im ersten Sonnenlicht und fliegt in sein Ursprungsland zurück.

Während seiner Lebensphase bringt ein gesichteter Phönix Glück und Hoffnung. Sein Gesang ist so wunderschön, dass alles Lebende einen Moment innehält und andächtig lauscht. Wer in tiefem Unglück steckt - dem prophezeit die Erscheinung eines Phönix ein baldiges Ende des Schreckens und einen hoffnungsvollen Neuanfang.

Gläubigen Menschen und Fantasywesen symbolisiert der Phönix Unsterblichkeit, Wiedergeburt und Auferstehung. Die Aussage: “Wie Phönix aus der Asche” hat sich zu einer internationalen Redewendung entwickelt. Eigentlich bedeutet sie nichts anderes als:

“Es ist nicht schlimm, wenn Du hinfällst - steh einfach wieder auf und fang nochmal an”.

Die unterschiedlichen Fakten über den Phönix verwundern nicht, wenn man erkennt, daß fast jede Kultur einen Phönix hat. Die Feder-Farben unterscheiden sich vielleicht, auch die Dauer des Lebenszyklus variiert um ein paar Jahre - aber die mythologische Bedeutung dieses Fabelwesens ist fast überall gleich. Sie weicht nur durch die kulturellen Unterschiede von einander ab.

Die Phönixe der Welt:


Weitere Informationen zum Phönix