Werwolf

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Werwolf Steckbrief

Menschen die sich bei Vollmond in einen Wolf verwandeln

Der Werwolf ist weltweit in vielen Kulturen zu finden. Lykanthropie ist die allgemeine Bezeichnung für das Phänomen der nächtlichen Verwandlung vom Menschen in ein Tier. Bei Sonnenaufgang nimmt das meist bösartige Wesen wieder seine menschliche Gestalt an - und kann sich oft an die Vorgänge überhaupt nicht erinnern.


Kategorie: Gruselwesen
Mythologie: Alle Kulturen
Existenz: magisch
Lebenserwartung: unsterblich
Abstammung: Dämonen
Merkmal: böse
Element: Erde
Elementbereich: Erdoberfläche
Behausung: Haus, Hütte
Vorkommen: Weltweit

Eigenschaften des Werwolf

Aussehen des Werwolf

Werwölfe können die Größe eines Kalbes erreichen. Nach ihrer Verwandlung haben sie die Gestalt eines dunklen und gefährlichen Wolfs. Die Augen glühen wie heiße Kohle. Kennzeichnend für sie ist ein dunkles zottiges Fell, das auch durchaus noch einige Flächen des menschlichen Körpers freiläßt. Zwischen den gelblichen Reißzähnen quillt oft schäumender Speichel hervor.

Lebensart des Werwolf

Werwölfe unterliegen den Mondphasen und ihre Verwandlung findet in den Vollmondnächten statt. Sie sind dann blutrünstig und sehr hungrig und greifen alles an was sich bewegt. Nach seiner Verwandlung verfügt der Werwolf über gewaltige Kräfte und ist extrem schnell.

Besonderheiten des Werwolf

Werwölfe kann man nicht auf herkömmliche Arten töten und unschädlich machen. Es heißt, dass sie nur mit Silberkugeln getötet werden können. Sie unterliegen dann einer tödlichen Allergie gegen das Silber. Falls ein Schuss nicht mitten ins Herz trifft, werden mindestens drei Kugeln nötig sein, um die gewünschte Reaktion zu erzielen. Auch ein Silbermesser wäre hilfreich, doch würde sich der Angreifer dabei in die Gefahr einer ansteckenden Verletzung bei einem Nahkampf begeben.


Beschreibung Werwolf

Werwölfe gehören zum Phänomen der Lykanthropie und kommen weltweit in fast allen Kulturen und Mythologien vor. Lykanthropie ist ein Begriff aus dem Griechischen und setzt sich aus lykos = Wolf und anthropos = Mensch zusammen. Diese Bezeichnung verwendet man aber auch ganz allgemein für die Verwandlung vom Menschen zum Tier. Es könnte sich also auch um Verwandlungen in Katzen, Mäuse oder sonstige Tiere handeln.

Die Lykanthropie ist sehr stark in Afrika verbreitet. Ganze Stämme und Dörfer haben oft unter den Angriffen von Werwölfen oder anderen Verwandelten zu leiden. Hin und wieder konnten einzelne Kreaturen von Jägern erlegt werden. Erstaunlich war nur, dass manche Hyänen, Steppenwölfe oder Antilopen mit Gold-Schmuck (Ketten, Ohrringe usw.) behängt waren.

Was macht ein Werwolf?

Tagsüber sind Werwölfe ganz normale Menschen und unterscheiden sich in keiner Weise von anderen. Erst in der Vollmondphase verwandeln sie sich beim ersten Mondstrahl in ein blutrünstiges Ungeheuer und machen Jagd auf ihre Opfer. Im Normalfall fallen sie über die Lebewesen her, zerfetzen sie und verschlingen ihren Körper.

Kann ein Opfer allerdings fliehen, ist aber verletzt, dann steht auch ihm das Schicksal eines Werwolfs bevor. Nur wenn der Verursacher getötet wird, kann der Fluch wieder gebrochen werden und das Opfer kann als ganz normales Lebewesen weiterleben.

Zur ersten Morgendämmerung verwandeln sich Werwölfe wieder zurück in einen normalen Menschen und haben oft keine Erinnerung mehr an die Vorfälle der Nacht.

Wie wird man zum Werwolf?

In den alten Sagen und Überlieferungen wird berichtet, dass ein Mensch – meistens Männer – verzweifelt und bereit zur Selbstaufgabe, den Teufel um Hilfe bittet. Der Teufel verspricht dem Bittsteller Macht, Erfolg, Reichtum und Zauberkräfte. Dafür muss er nur einen Gürtel aus Wolfsfell umlegen und irgendwann dem Teufel gefällig sein.

Sowie der Mensch den Wolfsfellgürtel umgelegt hat, verwächst dieser mit seinem Körper und wendet sich, nicht mehr sichtbar, nach innen. In der nächsten folgenden Vollmondnacht wendet sich der eingewachsene Gürtel wieder nach außen und das Wolfsfell verbreitet sich schnell wachsend über den ganzen Körper. Erlösung findet dieser Mensch nur durch einen gewaltsamen Tod.


Weitere Informationen zum Werwolf


Kommentar von Cernunnos der 2.!! |

Hallo Mutter der Phantasie!

Man kann sich auch so in einem Werwolf verwandeln. Aus einer Salbe die aus bestimmten Pflanzen wie Tollkirschen und Bilsenkraut besteht. Und dem Fett eines Menschen oder Wolfs.Mit dem sích der Mensch bei Vollmond einreibt!! Oder dem Hautring eines Menschen, oder dem Fellring eines Wolfs. Oder dem Fell eines Wolfes. Gruß: Cernunnos der 2.!

Antwort von Fantasyforscherin

Hallo Cernunnos der 2.!!

vielen Dank für Deine ergänzenden Hinweise. Sie zeigen doch ganz deutlich: Sooooo einfach ist es jetzt auch wieder nicht, ein Werwolf zu werden wink

Kommentar von Leopold |

Könntet ihr auch andere Alternativen und Beschreibungen eines Werwolfes aufnehmen?
Es gibt nämlich mehr als nur eine Form des Werwolfes, diese würde ich auch gerne nachlesen können.
Vielen Dank!

Antwort von Fantasyforscherin

Hallo Leopold, vielen Dank für Deine Anmerkung. Ich werde noch ein bißchen zum Werwolf recherchieren und dann hier ergänzen.

Kommentar von nuiir |

fantasyforscherin,werwölfe können sich nicht nur bei vollmond verwandeln und können sich eigentlich auch gut kontrollieren

Antwort von Fantasyforscherin

Hallo Nuiir! Vielen Dank für Deine Anmerkung. Ich freue mich über jeden Hinweis, der mein Wissen über die Fantasywesen vervollständigt.

Kommentar von Cernunnos der 2.!! |

Hallo Uta! An diesen Sachen kann man Werwölfe erkennen: Ungewöhnlich starke Behaarung, zusammengewachsene Augenbrauen, Bisswunden, Ohren liegen extrem an, blutunterlaufene Fingernägel, rote Zähne, lange Mittelfinger, extrem Wütend, hohe Agression, Berührung mit Silber löst Verbrennungen aus, Augen leuchten bei Nacht, Melancholische Einzelgänger, haben immer Durst, Mund und Augen sind trocken, unfähig zu weinen und immer nur Nachts unterwegs.

Gruß: Cernunnos der 2!!!

Kommentar von Fleischwolf |

Lykanthropen oder auch kurz Lykaner genannt. Finde diese Wesen auch sehr genial, nur werden diese Wesen mir generell als ständig böse dargestellt. Verschrien durch Roma und Filme. Gibts da eigentlich nicht noch die Unterarten? Wendigo und ein so genannter Windigo, der die anderen beiden nicht noch an größe und Boshaftigkeit überbietet? Hatte mal so ein Buch, da standen diese Wesen drin. ....Ansonsten sehr gut beschrieben, nur hatte ich mal von Werwolf berichten gelesen, da waren die aufgerichtet über 2 Meter groß.

Antwort von Fantasyforscherin

Hallo Fleischwolf wink,
Ja, es gibt noch einige Unterarten der Gattung Lykanthropen. Bestimmt werden auch sie in unbestimmter Zeit einen Platz im Lexikon finden.

Kommentar von Volker |

Einfach ein Klasse Bericht. Werwölfe sind meine Lieblingsmonster. Man nennt sie auch Lykanthropen.

Gruß: VOLKER!!!

Kommentar von Agathe |

Es gibt für diese ganzen Wer-Viecher (und durchaus auch bestimmte, menschenartigen Tiere) die Überbezeichnung: Therianthrope.

Antwort von Fantasyforscherin

Vielen Dank Agathe, für Deinen Hinweis. Bei passender Gelegenheit werde ich diesen Begriff vielleicht mit einbauen. Allerdings versuche ich auch, die Steckbriefe nicht zu wissenschaftlich zu gestalten.

Kommentar von Dieter Harald Schelter |

Super dargestellt! Es gibt allerdings noch Überlieferungen von anderen Wer-Tieren, aber der Werwolf wurde hier einfach super beschrieben, ich könnte es nicht besser:D

Antwort von Fantasyforscherin

Vielen Dank für das Lob embarassed. Ja, mir sind auch schon viele weitere Überlieferungen in die Hände gefallen, von Wer-Tieren und ähnlichen Wesen. Auch aus den verschiedensten Kulturen. Irgendwann tauchen sie mit Sicherheit auch auf diesen Seiten auf - nur das WANN ist noch ein Rätsel undecided

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