Stymphaliden

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Stymphaliden Steckbrief

Die metallischen Vögel der griechischen Sümpfe

Stymphaliden sind Fabelwesen der griechischen Mythologie. Die Schnäbel, Krallen und Federn dieser Vogelbestien sind aus Metall. Sie lieben Menschfleisch und leben in den Sümpfen. Der griechische Held Herkules mußte sie bekämpfen.


Kategorie: Fabelwesen
Mythologie: Griechen
Existenz: magisch
Lebenserwartung: sterblich
Abstammung: Dämonen
Merkmal: böse
Element: Wasser
Elementbereich: Sumpf, Moor
Behausung: Nest, Schilf
Vorkommen: Arkadien, am See Stymphalos, arabische Wüste

Eigenschaften der Stymphaliden

Aussehen der Stymphaliden

Auf den ersten Blick sehen die Stymphaliden-Vögel wie ein Kranich aus. Sie haben auch die Größe eines Kranichs. Ihre Flügel und Klauen sind aus einem eisenähnlichen Metall, dass bronzefarben schimmert. Ihre gefährlichen Schnäbel sind auch metallisch, leuchten aber schon von weitem in heller Messingfarbe.

Lebensart der Stymphaliden

Die Stymphaliden sind Fabelwesen, die auf Menschenfleisch fixiert sind. In den umliegende Dörfern und Städten verbreiten die Vogel-Bestien Angst und Schrecken.

Sie fallen über die Tiere und Herden her und halten sich auch bei der Zerfleischung von Menschen nicht zurück. Felder und Äcker verseuchen sie mit Ihren Ausscheidungen. Zu finden sind diese Monstervögel meist in Sümpfen und Moorlandschaften

Besonderheiten der Stymphaliden

Die Schnäbel und Krallen der Stymphaliden sind so scharf und hart, dass sie Rüstungen und Metall durchbohren können. Die metallenen Federn können diese Bestien des Himmels gezielt wie Pfeile abschleudern und treffsicher ihre Opfer töten.


Beschreibung Stymphaliden

Stymphaliden sind Fabelwesen der griechischen Mythologie. Einst lebten und nisteten die metallischen Vögel in den Sümpfen des Stymphalus in Arkadien, von dem sie auch ihren Namen erhalten haben. Grausam zogen sie ihre Bahnen über umliegende Dörfer und zerstörten alles was sich bewegte.

Eine der zwölf Aufgaben, die Herkules aufgetragen wurden, beinhaltete die Vernichtung der Stymphaliden. Von Athene - der griechischen Göttin des Krieges, bekam Herkules zwei metallene Rasseln, um die schreckhaften Vögel damit aus ihren Verstecken zu locken. Zu Tausenden erhoben sich die Monster-Vögel in die Lüfte und kreisten mit schepperndem Flügelschlag über das Land. Aufgeschreckt und orientierungslos durch den Krach, war es Herkules nun möglich viele der Stymphaliden mit vergifteten Pfeilen abzuschießen.
Die verbliebenen Vögel ergriffen die Flucht und wurden zumindest in diesem Gebiet nicht mehr gesehen.

Etwa zur gleichen Zeit war Jason auf der Suche nach dem Goldenen Vlies. Er hatte von dem Vernichtungsschlag gehört, den Herkules gegen die Metall-Vögel geführt hatte. Jason steuerte mit seinem Schiff die Insel Aretia des Kriegsgott Mars an. Er vermutete dort die geflüchteten Stymphaliden und ließ seine Mannschaft vorsichtshalber mit ihren Schwertern auf die Bronzeschilde einschlagen.

Tatsächlich wieder bis zu völligen Orientierungslosigkeit erschreckt, schossen die Stymphaliden in die Lüfte. Sie versuchten mit ihren metallenen Federn die Mannschaft von Jason zu töten, doch diese benutzten ihre Schilde als schützendes Dach. Ein anderer Teil der Mannschaft hielt sich in Stellung und schoss – wie schon Herkules – viele vergiftete Pfeile auf die Vögel ab.

Nur wenige Stymphaliden überlebten diesen Angriff. Sie flüchteten mit unbekanntem Ziel. Einige Reisende berichteten von Sichtungen in der arabischen Wüste. Doch diese Behauptungen wurden nie bestätigt. Wahrscheinlicher ist es, dass diese Fabelwesen sich in den felsigen Klippen großer Gebirgslandschaften mit Seen und Sümpfen niedergelassen haben oder direkt im Schilfrohr ihre Nester haben.



Kommentar von Cernunnos der 2.!! |

Hallo Uta!

Wirklich wiederliche Vögel!

Das Vorbild für die Stymphaliden soll der Europäische Kranich sein. Weil Kraniche als Zugvögel ziehen und viel Krach machen!

Gruß: Cernunnos der 2.!!

Antwort von Fantasyforscherin

Ich hoffe nicht, daß der Kranich als Vorbild galt, denn diese Vögel wirken doch sehr elegant und geheimnisvoll.

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