Zentaur

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Zentaur Steckbrief

Die kampflustigen Pferdemenschen

Zentauren sind Mischwesen aus Pferd und Mensch. Sie sind sehr weise aber auch sehr lüsternd und unkontrolliert. In der griechischen Mythologie spielen diese Fabelwesen eine große Rolle. Einer von ihnen wurde zur Belohnung für seine guten Taten von Zeus in das Sternbild des Schützen verwandelt.


Kategorie: Mischwesen
Mythologie: Griechen
Existenz: halbgöttlich
Lebenserwartung: langlebig
Abstammung: Götter
Merkmal: anstrengend, neutral
Element: Erde
Elementbereich: Gebirge, Wald
Behausung: Höhle
Vorkommen: Europa, Griechenland

Eigenschaften der Zentaur

Aussehen der Zentaur

Ein Zentaur hat den Kopf und Brustkorb eines Mannes. Die Beine und der Körper sind die eines Pferdes. Die Fellfarbe reicht von hellem Braun bis glänzendem Schwarz. Ein herrlich anzusehendes Fabelwesen mit einem von Muskeln durchzogenen Männer-Rumpf vermischt mit dem rassigen Körper eines Vollbluthengstes.

Lebensart der Zentaur

Die Zentauren zeigen sich im allgemeinen sehr kampflustig und unberechenbar. Sie lieben es, Streit anzufangen und mit ihren Gegnern ihre Kräfte zu messen. Je nach Abstammung können sie boshaft und lüstern sein oder kultiviert und anmutig. Aufgrund ihrer hohen Lebenserwartung erreichen sie einen enormen Grad an Weisheit und Wissen.

Bevorzugt leben die Zentauren in der Gebirgsregionen von Arkadien und Thessalien in Griechenland

Besonderheiten der Zentaur

Ein Zentaur ist dem ständigen eigenem Zweifel zwischen Gewalt und Weisheit ausgesetzt. Viele Zentauren lieben das Studium der schönen Künste, der Wissenschaften und der menschlichen Güte. Manche von ihnen haben sogar eine prophetische Begabung. Doch es gibt auch die Zentauren, die sich lüsternd auf jedes weibliche Wesen werfen wollen, die Trinkgelage lieben und keiner Rauferei aus dem Wege gehen. Manchmal bekommt ein Zentaur Depressionen wegen dieser inneren Zerrissenheit und zieht sich in die Einsamkeit zurück.


Beschreibung Zentaur

Die Zentauren sind Fabelwesen der griechischen Mythologie, die sich in zwei verschiedene Herkunftszweige aufteilen.

Die unbeherrschten Zentauren

Die unangenehmen Zentauren stammen von Ixion dem König der griechischen Lapithen ab. Dieses Volk war von riesenhafter Gestalt und edler Gesinnung. Ixion allerdings hatte keinen so guten Charakter. Göttervater Zeus muß aber noch Hoffnung gehabt haben, dass Ixion noch nicht verloren ist. Er lud König Ixion zu einer “Götter-Party” auf den Olymp ein. Dort wollte Zeus den König von seinen Sünden befreien und ihm einen neuen Anfang bieten.

Ixion jedoch dachte überhaupt nicht daran, sich zu bessern. Die Gastfreundschaft der Götter mißachtend, versuchte Ixion die Göttin Hera zu verführen. Hera erschuf schnell ein Trugbild von sich - in Form einer Wolke mit dem Namen Nephele. Ixion bemerkte in seinem betrunkenen Zustand die Verwandlung nicht. Er tat, was eben manche Männer volltrunken und gierig tun und schwängerte die Wolke. Aus dieser Vereinigung entstand der erste Zentaur mit allen menschlichen und pferdischen Schwächen und Stärken.

Mit der Kraft der Hengste kombiniert mit Gier und Lüsternheit von menschlichen Männern ging der Zentaur und all seine Nachkommen keinem Trinkgelage aus dem Weg und schon gar nicht weiblichen Wesen im heiratsfähigen Alter. Kein Wunder, dass Schlägereien fast an der Tagesordnung waren.

Die kultivierten Zentauren

Der andere Zentauren-Zweig entstand aus der Verbindung des griechischen Titan Kronos und der wunderschönen Meeresnymphe Philyra. Ihr Erstgeborener wurde der sagenhafte Zentaur Chiron, der schon im zarten Knaben-Fohlen-Alter wißbegierig und wohlerzogen war. Herangewachsen zu einem stolzen Zentaur, zeigte sich Chiron gebildet, weise und kultiviert. Er bewegte sich in aristokratischen Kreisen und zählte Herkules zu seinem besten Freund.

Chiron erzog seine eigenen Kinder zu ordentlichen und lernbegierigen Zentauren, die immer wußten wie man sich wo zu benehmen hatte. Dies gefiel den Göttern und so bekam Chiron viele Götter- und Heldenkinder zur Erziehung und Betreuung anvertraut.

Im Laufe der vielen Jahrhunderte vermischten sich wahrscheinlich die beiden unterschiedlichen Zweige der Zentauren und heute vereinen sie den ungestümen Charakter der Ixion-Linie und den Wissensdurst der Kronos-Linie.

Besonders in jungen Jahren liebt ein Zentaur den Kampf und das Kräftemessen. Doch mit zunehmendem Alter werden Zentauren meist gütig und weise und geben gute Lehrmeister ab. Allerdings darf man auch einen älteren Zentaur niemals in seinem Stolz verletzen. Er ist furchtbar nachtragend und und würde immer auf Rache aus sein.


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