Kerberos

Fabelwesen und Fantasywelt auf House-of-Fantasy.de

Anzeige

Kerberos Steckbrief

Der Höllenhund der griechischen Totenwelt

Kerberos ist der Höllenhund aus dem Totenreich - dem Hades, und gehört zu den Fabelwesen der griechischen Mythologie. Er ist der Wächter der Unterwelt und sichert den Eingang des Hades. Drei geifernde Köpfe und Gebisse werden für jeden Flüchtigen aus dem Totenreich zur Gefahr.


Kategorie: Fabelwesen
Mythologie: Griechen
Existenz: halbgöttlich
Lebenserwartung: unsterblich
Abstammung: Götter
Merkmal: böse, giftig, neutral
Element: Feuer
Elementbereich: Hades
Behausung: Höhle
Vorkommen: Griechenland

Eigenschaften von Kerberos

Aussehen von Kerberos

Kerberos ist ein riesiger schwarzer Hund mit einem fetten Wanst. Drei übergroße abschreckende Köpfe ragen aus seinem Körper hervor. Bedeckt ist sein massiger Körper mit einer schwarzen Mähne, doch auf den Köpfen schlängeln sich anstatt einem glänzenden Fell, schaurige Schlangen - wie bei der Medusa. Als wäre dies noch nicht genug, leuchten aus seinen drei Gesichtern rotglühende Augen.

Auch seine Gebisse kann man nicht unbedingt als beruhigend ansehen. Scharfe Reißzähne haben kaum Platz in seinen Mäulern. Anstatt weicher Samtpfötchen, tragen den Kerberos mächtige Pranken mit scharfen Krallen auf seinen stämmigen Beinen. Ganz besonders ekelig ist der schwarze Speichel dieses Höllenhundes. Er ist höchst giftig und trieft dickflüssig fortwährend aus seinen Mäulern.

Lebensart von Kerberos

Kerberos ist der Wächter der Unterwelt und sichert den Eingang des Hades. Es heißt zwar, dass Kerberos die Ankommenden Seelen schwanzwedelnd begrüßt, aber jeden verschlingt, der das Totenreich wieder verlassen will. Mit Sicherheit gehört er zu den Fabelwesen, mit denen man sich nicht anlegen sollte.

Besonderheiten von Kerberos

Obwohl Kerberos nicht zu den Schoßhündchen gehört und eher grausam und gefährlich ist, kann man ihn überlisten. Kerberos liebt Gesang und Musik und bei einer leidenschaftlichen Liebesmelodie schmilzt er, von romantischen Gefühlen getragen, einfach so dahin. Für Honig und Gerstenkekse lässt Kerberos auch alles andere links liegen und kann sich nicht beherrschen. Sollte also jemand auf die Idee kommen, den Hades zu besichtigen, so sollte er unbedingt an diese Mitbringsel denken.


Beschreibung Kerberos

Kerberos ist ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. Der Höllenhund ist der Sohn des Typhon und der Echidna. Diese beiden waren die Eltern vieler Fantasy-Ungeheuer und so gehören auch die Sphinx, die Chimäre und die Hydra zu Kerberos berühmten Geschwistern.

Eigentlich führt Kerberos ein ruhiges und besinnliches Leben. Er wurde vom Gott der Unterwelt dafür abgerichtet, den Eingang des Hades zu bewachen. Jede Seele die dort einmarschiert, wird von Kerberos freudig begrüßt und in das Wirrwarr von Tunneln und Höhlen eingelassen. Doch wehe, wenn irgend jemand versucht wieder aus dem Hades zu entkommen. Kerberos stürzt sich dann auf ihn und nachdem er ihn mit seinem giftigen Biss gelähmt hat, verschlingt er das Opfer mit seinen drei Mäulern.

Zwei Personen überleben den Hades

Bisher sind nur zwei Personen bekannt, die den Hades wieder lebend verlassen haben. Der eine war Orpheus, der seine frisch verstorbene Frau aus dem Hades befreien wollte. Um Kerberos zu bannen, hat er ihm ein wunderschönes und dramatisches Liebeslied vorgesungen. Kerberos war davon so beeindruckt, dass er gar nicht bemerkte, wie Orpheus lebend den Hades wieder verließt. Allerdings ohne seine Frau – aber das ist eine andere Geschichte.

Die zweite Person war Herakles (bei den Römern ist das Herkules). Dieser hatte zwölf Aufgaben zu erledigen. Die letzte war die Entführung des Kerberos. Herakles sollte Kerberos ohne Waffen und Gewalt, lebend in die Oberwelt bringen. Einfach nur weil König Eurystheus ihn mal sehen wollte und natürlich den Weg in den Hades scheute. Herakles schwor dem Herrscher der Unterwelt – dem gleichnamigen griechischen Gott Hades – den Kerberos unbeschadet zu lassen und wieder zurück zu bringen. Dank seiner übermenschlichen Kraft, gelang Herakles dieser Auftrag und er konnte Kerberos mit seinen Händen überwältigen und auf die Oberwelt tragen.

Kerberos produziert giftige Kräuter

Allerdings verlor der sich wehrende Kerberos eine Menge seines giftigen Speichels. Er sabberte auf einer Wiese eine Menge dieses schwarzen, giftigen Geifers. An den Stellen, die von dem Speichel getroffen wurden, wuchs darauf hin der hochgiftige Eisenhut. Besonders der wunderschöne blaue Eisenhut entwickelte sich prächtig und wurde zur begehrten Sammlerpflanze der Hexen und Giftmischer. Eisenhut ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Flugsalbe.



Kommentar von Cernunnos der 2.!! |

Hallo Mutter der Phantasie!

Habe noch was über das Schoßhündchen von Hades gefunden: Er wird auch Cerberus oder Zerberus genannt. Das bedeutet: Dämon der Grube!

Gruß: Cernunnos der 2.!!!

Antwort von Fantasyforscherin

Oh, das wußte ich auch noch nicht. Man lernt doch nie aus wink

Kommentar von Limette |

Hey voll gut

Kommentar von Savra Üzkan |

Wow danke du hast mir mega geholfen (referat) !!!<3 ;)

Antwort von Fantasyforscherin

Toll ! Schön, daß Du diese Seiten hilfreich findest. smile

Kommentar von Dieter Harald Schelter |

Ein weiterer Name für Kerberos ist Phoberus (der Grausame/Schreckliche)

Antwort von Fantasyforscherin

Vielen Dank für den Hinweis - das wußte ich noch nicht. smile

Kommentar von Dieter Harald Schelter |

Den Bericht finde ich super! :D
Auch zeigt er einem, dass Zerberos auch ein Herz und Gefühle hat (Er mag Liebesmusik). Auf jeden Fall fand ich diese Seite interessant dargestellt.

Einen Kommentar schreiben

Anzeige