Dschinn

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Dschinn Steckbrief

Der Flaschengeist zur Wunscherfüllung

Der Dschinn ist eine Märchenfigur der orientalischen Mythologie. Der bekannteste Dschinn erscheint in “Aladin und die Wunderlampe” (Märchen von 1001 Nacht). Als Dämon oder Naturgeist hat der Dschinn einen Fehler oder eine Ungehorsamkeit begangen. Dafür wurde er in ein magisches Gefäß gesperrt. Wenn es ein Mensch schafft, den Dschinn aus seinem Gefängnis zu befreien, bekommt er Wünsche erfüllt.


Kategorie: Märchenfiguren
Mythologie: Orient
Existenz: feinstofflich
Lebenserwartung: unsterblich
Abstammung: Chaos
Merkmal: neutral
Element: Luft
Elementbereich: Wolken
Behausung: ohne festen Wohnsitz
Vorkommen: Weltweit, Orient

Eigenschaften eines Dschinn

Aussehen eines Dschinn

Ein Dschinn als Flaschengeist kann unterschiedlichste Aussehen haben und sowohl männlich als auch weiblich sein. Es gibt wunderschöne Dschinn und welche die mehr als furchterregend aussehen. Ganz alte Dschinn, aus uralter Zeit, waren feinstofflich und hatten das Aussehen einer Rauchsäule, die in einem menschlichen Gesicht endete.

Moderne Dschinn haben aber scheinbar herausgefunden, wie sie sich zu ganz normal aussehenden Menschen materialisieren können. Der Dschinn aus Rauch und auch der materialisierte Dschinn tragen in den meisten Fällen Kleidungsstücke, die ihrer Landestracht entsprechen.

Lebensart eines Dschinn

Ein Dschinn muß nicht böse sein – aber er kann es sein. Normalerweise verfügt er oder sie über große Kräfte. Er kann durch Mauern gehen und sich zu gigantischer Größe aufplustern. Die Sinnesorgane, wie Augen, Nase und Ohren sind bei einem Dschinn extrem gut ausgebildet und er kann viele Geschehnisse über eine sehr weite Distanz wahrnehmen. Zum Beispiel kann er die Gespräche der Engel belauschen und damit Zauberern und Hexen behilflich sein.

Besonderheiten eines Dschinn

Ein Dschinn oder Flaschengeist kann Wünsche erfüllen. Je nach Gattung können dies eine bestimmte Anzahl an Wünsche sein, oder eine lebenslange Dienstbarkeit. Allerdings macht er dies meist nicht freiwillig, sondern um aus seinem Gefängnis – einer Flasche oder einem anderen verschließbaren Gefäß – wieder zu entkommen. Der Dschinn unterliegt aber bei seiner Wunscherfüllung auch bestimmten Regeln: Er darf keine Liebeszauber oder Auferstehungszauber vollbringen.

Da der Dschinn über Zauberkräfte verfügt, gibt es aber kaum einen Wunsch, den er nicht erfüllen kann. Einfaches Reiben an der Flasche oder dem Behälter reichen aus, um den Dschinn aus seinem Gefängnis zu befreien und ihn meist als aufsteigende Rauchsäule in Erscheinung treten zu lassen.


Beschreibung Dschinn

Ein Dschinn oder Flaschengeist wird als Naturgeist – so heißt es – aus dunklem Feuer ohne Rauch erschaffen. Andere Überlieferungen behaupten, daß der Dschinn aus einem menschlichen Schatten, den ein Kerzenlicht wirft, geboren werden kann.

Normalerweise lebt ein Dschinn wie ein ganz normaler Naturgeist irgendwo zwischen den Welten und tut Gutes oder Böses. Je nachdem für welchen Chef er arbeitet. Niemals gehört ein Dschinn zu den ranghöchsten Geistern.

Sollte der Naturgeist es schaffen, seinen direkten oder allerhöchsten Vorgesetzten zu verärgern, wird er durch eine List zu einem winzig kleinen Wesen - einem Dschinn - zusammengeschrumpft und in einen kleinen Behälter wie eine Öllampe oder eine Flasche gesteckt.

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um eine X-beliebige Flasche aus zerbrechlichem Glas. Auch diese Flaschen haben eine Norm und bestehen aus einer milchigweisen Substanz, die im Höllenfeuer gehärtet und geformt wird. Mit einem Fassungsvermögen von ca. einem Liter sieht die Flasche fast wie eine normale Weinflasche aus. Jedoch ist ihr Glas trüb und schillert, beim Wenden im Licht, in allen Farben des Regenbogens. Auch die stärksten menschlichen Kräfte können diese Flasche nicht zerbrechen oder sonstwie zerstören. Die Flasche ist mit einem Korken verschlossen, der weder hinausgezogen, noch hineingedrückt werden kann.

Wenn der Geist sicher in der Flasche verwahrt ist, wird sie von einem höheren Diener der Geister im tiefen Wald versteckt oder gar im Meer versenkt. Normalerweise sollte diese Flasche dann niemals von jemandem gefunden werden. Wie jedoch die Geschichte zeigt, funktioniert das nicht immer.

Für einen Finder einer solchen Flasche, mag sich der Fund zunächst wie ein großer Glücksfall anfühlen – doch der Schein trügt. Stirbt der Finder, bevor er die Flasche weitergeben kann, so muß er für immer in der Hölle schmoren. Er kann die Flasche aber auch nicht vernichten, verschenken oder verstecken. Die Flasche wird immer zu ihm zurück finden. Die Flasche kann einem nur von einem anderen Interessenten abgekauft werden. Das Problem hierbei ist wieder – man muß sie für weniger verkaufen, als man selber für sie bezahlt hat.

Als Ratschlag für einen Finder kann nur gelten: Bei den Wünschen, die man sich von einem Dschinn erfüllen lassen kann, sollte man sehr genau überlegen, was man sich wünscht.


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